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Familien-Drama in München: Eltern wachen wegen brennender Matratze auf - Sohn (8) gesteht

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Polizei Bayern
Ein Fahrzeug der bayerischen Polizei fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt. © Peter Kneffel/dpa/Symbolbild

In München kam es zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 8-jähriges Kind soll die Matratze seiner Eltern angezündet haben, als diese schliefen.

München - In Neuperlach kam es am Donnerstag, 6. Januar, gegen 6 Uhr zu einem versuchten Tötungsdelikt. Wie die Polizei mitteilt, hatte ein 8-jähriges Kind die Matratze seiner schlafenden Eltern angezündet. Der 28-jährige Vater und die 27-jährige Mutter bemerkten den Brand und konnten ihn mit Wasser selbst löschen. Der Sohn wurde in eine entsprechende Klinik eingewiesen.

München: Versuchtes Tötungsdelikt - Sohn zündet Matratze der Eltern an

Beim Löschen des Brandes verletzte sich der 28-Jährige nach Angaben der Polizei München leicht. Die herbeigerufene Feuerwehr brauchte demnach nicht mehr eingreifen, der Sachschaden blieb gering. Wie dem Bericht der Beamten zu entnehmen ist, soll auch das Motiv des Jungen klar sein. Im Wortlaut schreibt die Polizei:

„Bei den Ermittlungen am Tatort wurde bekannt, dass sich der 8-jährige Sohn der beiden offensichtlich vernachlässigt fühlte, weil sich die Eltern um ein erkranktes Kind kümmern mussten. Der 8-Jährige gab gegenüber einem Geschwisterkind und auch gegenüber der Polizei an, dass er absichtlich die Matratze einer Schlafcouch im Wohnzimmer der Wohnung angezündet hatte. Das Kind wurde daraufhin polizeilich zunächst in einer entsprechenden Klinik untergebracht. Das Jugendamt wurde informiert und eingebunden.“

Das zunächst zuständige Fachkommissariat 13 rückte zum Tatort aus und übernahm die Ermittlungen die zwischenzeitlich nun vom Kommissariat 11 durchgeführt werden.

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