#runtervomradweg

Straßen-Chaos in München: Wenn der Radweg zum Hindernisparcours wird

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Auf den Münchner Fahrradwegen herrscht oft Chaos. Autos oder Baustellen versperren den Weg. Auf dem Twitter-Account „Radfahren in MUC“ kann man sich davon ein genaues Bild machen.

München - In München ist man mit dem Fahrrad öfter mal schneller am Ziel, als sich im Auto durch den Verkehr zu schlagen oder auf verspätete U-Bahnen zu warten. Fahrradwege gibt es ja auch genug, wenn da nicht ab und zu ein Lieferwagen den Weg versperrt oder Schlangenlinien durch eine Baustelle führen.

Gefährlich wird es auch dann, wenn Fahrradwege plötzlich auf die Autospuren führen und es keine deutliche Kennzeichnung gibt. Die CSU hat Mitte diesen Jahres mit einem Antragspaket mehr Sicherheit auf Münchens Radwegen gefordert.

In Bussen solle es zum Beispiel Durchsagen geben, die beim Aussteigen daran erinnern, auf Radfahrer zu achten. Angebote von der Stadt, wie die MVG-Leihräder, werden gerne genutzt und steigern die Zahl der Fahrradfahrer immer mehr. An mittlerweile 84 Standorten kann man die Mieträder der Münchner Verkehrsgesellschaft ausleihen. Umso wichtiger ist es, die Fahrrad-Infrastruktur instand zu halten und fortlaufend zu verbessern.

#runtervomradweg: Twitter-Account zeigt Fahrrad-Situation

Ein Anfang wäre auch schon, wenn Autofahrer sich beispielsweise nicht wahllos auf Bürgersteige und Fahrradwege platzieren, um nur schnell mal etwas auszuladen. Wie die Lage in München tatsächlich aussieht, präsentiert die Twitter-Seite „Radfahren in MUC“ deutlich. Hier sammeln sich unter dem Hashtag #runtervomradweg Bilder von alltäglichen Fahrrad-Situationen in München, die einen zwar zum Schmunzeln bringen können, aber auch ziemlich gefährlich sind.

Der Slalom-Radweg: Wenn die Laterne im Weg ist

Bestimmt kein Einzelfall: Ein Radweg der slalomartig um eine Straßenlaterne führt. „Aber anders ging‘s halt vom Platz nicht“, kommentiert die Twitter-Seite.

Die Warnblinkanlage rechtfertigt alles

Nur mal schnell in den Laden hüpfen und etwas besorgen, das dauert auch nur ein paar Minuten. Klar, wer kreist da mit dem Auto schon fünf Mal um den Block, bis mal ein Parkplatz frei wird? Ab auf den Fahrradweg und Warnblinkanlage an:

Achtung Baustelle: Wenn‘s unübersichtlich wird

An jeder Ecke wird in München gebohrt und gehämmert. Da müssen schon einmal Spuren gesperrt oder umgeleitet werden. Die Fahrradwege trifft es da öfter besonders hart. An manchen Stellen kommt man so gut wie gar nicht mehr durch. Und die ein oder andere Wegführung muss man auch nicht verstehen:

Schilder sind auf Fahrradwegen gut aufgehoben

Eng wird es auch, wenn Schilder, zum Beispiel für ein Parkverbot während eines bestimmten Zeitraums, aufgestellt werden. Meistens landen die auf dem Fahrradweg. Ist ja noch genug Platz daneben:

Verständnis? Fehlanzeige!

Macht man darauf aufmerksam, dass der Radweg versperrt wird, muss man auch mit unverschämten Antworten wie „Halt den Mund!“ rechnen. Hier ein Beispiel aus der Rosenheimer Straße:

Sieben Dinge müssen wir tun, um als Radler in München zu überleben

Lesen Sie hier, mit welchen Tipps Sie gut und sicher durch das Fahrrad-Chaos kommen.

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter „Radfahren in MUC“

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