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München will Hebammen mit einem Studium anlocken - ob das funktioniert?

Geburtshilfe vor dem Kollaps

München will Hebammen mit einem Studium anlocken - ob das funktioniert?

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Die Situation in München ist mächtig angespannt. Schwangere haben es schwer eine Hebamme oder einen Platz in der Geburtsklinik zu finden. Es muss sich dringend etwas ändern. Die Stadt München hat eine Idee.

München - Um den Mangel an Hebammen in München zu bekämpfen, sollen an den Hochschulen Studiengänge angeboten werden. OB Dieter Reiter (SPD) appelliert in einem Schreiben an Wissenschaftsministerin Marion Kiechle (CSU), nun die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Wiederholt hatte sich der Münchner Stadtrat mit der angespannten Situation der Geburtshilfe in der Landeshauptstadt beschäftigt, zuletzt im April. „Mit Sorge nahmen der Stadtrat und ich zur Kenntnis, dass in Bayern noch kein entsprechender Studiengang eingerichtet wurde, obwohl bereits eine entsprechende Richtlinie der Europäischen Union umzusetzen ist“, schreibt Reiter.

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Die Stadt gehe davon aus, dass eine gute und qualitativ hochwertige Geburtshilfe in München entscheidend davon abhängt, ob ausreichend viele Hebammen zur Verfügung stehen und für die Zukunft ausreichend viele junge Menschen als Nachwuchs für die Entbindungspflege qualifiziert werden. Der Münchner Hebammennachwuchs wird auch heute noch vor allem über die Staatliche Berufsschule für Hebammen in der Maistraße gewonnen. Sie ist eine der größten Hebammenschulen in Bayern. 

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Reiter: „In den letzten Jahren sind in fast allen Bundesländern sukzessive Hebammenstudiengänge eingerichtet worden. Bayern ist eines der wenigen Bundesländer, in denen es noch immer keine akademische Hebammenausbildung gibt. Bereits jetzt schon stellt die Münchner Hebammenschule fest, dass Bewerbungen von qualifizierten Bewerberinnen deutlich abgenommen haben.“ Dies führe die Schule auf die Studienmöglichkeiten in anderen Bundesländern zurück. Angesichts der Tatsache, dass fast 20 Prozent der Kinder, die in Bayern geboren werden, in München das Licht der Welt erblickten, sei es unabdingbar, hier gegenzusteuern. „Nach meinem Kenntnisstand liegen bereits eine Interessenbekundung und ein Antrag auf Förderung eines Hebammenstudiengangs vor. Diese wurden von der Katholischen Stiftungsfachhochschule München eingereicht. Den Studiengang hat sie in Kooperation mit der Münchner Hebammenschule und den beiden Münchner Universitätskliniken entwickelt. Ich möchte Sie bitten, schnellstmöglich die Voraussetzungen für den Studiengang zu schaffen. 

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ska

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