Die Maxvorstädter sind am hellsten: Je grüner das Stadtviertel, desto höher ist der IQ, je röter, desto geringer ist er. Die Zahlen geben die IQ-Punkte an.

Internet-Test

Dieses Münchner Viertel ist am schlauesten

München - Welches Münchner Viertel ist am schlauesten? Das ist nun mit Hilfe eines Internet-Tests ermittelt worden. 

Mia san gscheid hier in München. Fünf Millionen Deutsche testeten vergangenes Jahr ihren Intelligenzquotienten (IQ) unter www.mein-wahres-ich.de. Das Ergebnis kann die bayerische Hauptstadt freuen: München gehört – zumindest diesem Test nach – zu den schlausten Städten des Landes. Mit einem Durchschnitts-IQ von 108 schaffte es die Metropole auf Rang 10 und verwies unter anderem Augsburg und Berlin auf die hinteren Ränge. Zum Vergleich: Der durchschnittliche IQ liegt bei 100. Besonders schlau sind die Bewohner aus der Maxvorstadt mit einem durchschnittlichen IQ von 116, gefolgt von Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt (114) und Altstadt-Lehel (112). Das Schlusslicht bildet der Stadtrand-Bezirk Aubing/Lochhausen/Langwied, der mit 90 IQ-Punkten sogar unter dem Durchschnitt liegt.

Wie wissenschaftlich fundiert der Test ist, lässt sich nicht genau sagen, aber das Leben in einer Metropole kann durchaus schlauer machen, wie Professor Maximilian Sailer (43) von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) bestätigt. „Eine Bedeutung haben die äußeren Einflüsse sicherlich“, sagt Sailer, der übrigens auch in der Maxvorstadt wohnt.

Tatsächlich kann man die Maxvorstadt als Bildungshochburg bezeichnen. Bedeutende Museen und Bildungseinrichtung wie die Pinakotheken und das Lenbachhaus sind in dem Bezirk zuhause, ebenso die großen Hochschulen LMU, Technische Uni und Hochschule München. „Das ist vermutlich für viele intelligente Menschen ein Grund, dorthin zu ziehen“ sagt Sailer. Doch nicht nur das Umfeld kann die Intelligenz beeinflussen: „Wir werden mit einer gewissen Grundintelligenz geboren. Dazu kommen aber auch allerlei andere Einflüsse, wie Bildungsangebote oder die persönliche Motivation.“

So funktioniert der Test

In 45 Minuten muss man sich durch 50 Fragen verschiedener Kategorien klicken. Zuvor werden Alter und Geschlecht abgefragt, wohl zu statistischen Zwecken. Analogien: Unter dem Motto „was passt wozu“ müssen Wortpaare vervollständigt werden. Es geht um logisches Denken und Abstraktionsfähigkeit. Optische Rätsel: Identische Bilder finden, Bausteine richtig zusammensetzen. Mithilfe von Bildern wird wahrnehmungsgebundenes logisches Denken überprüft. Zahlenreihen: Eine Anreihung von Zahlen muss vervollständigt werden. Hier kann man rechnerisches Denken beweisen. Verständnis-Fragen: Unter dem Prinzip „Person A kann das, Person B das. Wer kann es besser?“ baut sich der letzte Teil des Tests auf.

Sabrina Höbel

Hier können Sie den Test machen!

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