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„Grundsätzlich falsch - und überstürzt“

Brief an Herrmann: Münchens Sozialreferentin kritisiert Seehofers Ankerzentren

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Die Ankerzentren kommen einfach nicht aus den Schlagzeilen heraus. Nun kritisiert Münchens Sozialreferentin Dorothee Schiwy die Einrichtungen und fordert Innenminister Joachim Herrmann zu einer Stellungnahme auf.

München - Wegen der sieben neuen so genannten Ankerzentren hat Münchens Sozialreferentin Dorothee Schiwy (SPD) in einem Schreiben an Innenminister Joachim Herrmann (CSU) um Stellungnahme gebeten. In den Zentren sollen künftig alle Behördenaufgaben zusammengeführt werden. Ziel ist nach Angaben der Staatsregierung, die Aufenthaltsdauer für Flüchtlinge bei einer weniger guten Bleibeperspektive zu verkürzen. „Das Sozialreferat hält das Vorgehen der Staatsregierung für grundsätzlich falsch und viel zu überstürzt“, schreibt Schiwy. „Die Einführung der Ankerzentren isoliert die Betroffenen und wird damit der Verantwortung des Freistaats für die Geflüchteten in dieser Form nicht gerecht.“

Daneben stellten sich zu den Details der Zusammenarbeit Fragen, zu denen sich das Sozialreferat eine vorherige Abstimmung des Freistaats mit den Kommunen gewünscht hätte. Abstimmungsbedarf sieht die Referentin bei der Verteilung und Unterbringung der Asylbewerber im Vergleich zur bisherigen Zuweisungspraxis. Wie und zu welchem Zeitpunkt Asylsuchende in den Ankerzentren Manching und München betreut und eventuell weitervermittelt werden, sei völlig offen. „Die Einrichtung der Ankerzentren ist eine drastische Veränderung des bisherigen Systems und hat für München voraussichtlich massive organisatorische und finanzielle Auswirkungen.“

Lesen Sie auch: Drei Tage nach Start: Großer Polizeieinsatz in Ankerzentrum für Flüchtlinge

SKA

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