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Klaus Vick.

Kommentar

Münchner Behörden am schlimmsten! Unfreundlich, weil unterbezahlt

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Münchner Behörden sind am schlimmsten. Das geht aus einer neuen Untersuchung hervor. Ein tz-Kommentar von Klaus Vick.

München - Jeder weiß es: München – die Stadt mit der vermeintlich höchsten Lebensqualität Deutschlands – hat auch ihre Schattenseiten. Teure Mieten, verstopfte Straßen und überfüllte U-Bahnen. All dies nehmen viele Bürger in Kauf, um hier leben zu können.

Ein weiteres Ärgernis hat nun die Studie eines Internet-Vergleichsportals offenbart: Münchens Ämter sind beim Bürgerservice die schlechtesten auf nationaler Ebene. In einem Vergleich 20 deutscher Großstädte bildet die Landeshauptstadt das Schlusslicht. Keine Überraschung! Lange Warteschlangen, kein besonders freundliches, weil überlastetes Personal sind keine Seltenheit. Jeder hat das schon mal am eigenen Leibe erfahren. Ein Behördengang zum Kreisverwaltungsreferat ist für viele Bürger ein Graus.

Was tun? Der Stadtrat hat bereits im Vorjahr eine Personaloffensive mit 270 neuen Stellen für das Bürgerbüro und 70 Stellen für Führerschein- und Zulassungsstelle beschlossen – die Besetzung erfolgt sukzessive. Wie notwendig dies ist, offenbart das Ergebnis der Studie. Das Problem ist damit aber noch nicht gelöst. Denn Personal zu finden, ist für die Stadt schwer. Mit ihrer tariflichen Bezahlung im öffentlichen Dienst können sich normale Angestellte ein Leben in München kaum leisten. Die München-Zulage von 120 Euro ist da nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Eine Erhöhung wäre angebracht.

Klaus Vick

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