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Ein Frühjahrsputzer kennt keinen Schmerz: Bademeister Flo im Prinzregentenbad.

Ab 1. Mai wird geöffnet

Die Münchner Bäder werden fit für die Badesaison gemacht

München - Der Sommer naht, in den acht Münchner Freibädern hat deshalb das sogenannte "Auswintern" begonnen. Am 1. Mai werden die Bäder eröffnet.

Traumhaft weißer Sand, kristallklares Wasser und weitläufige Grünflächen. Nein, die Rede ist nicht von einer paradiesischen Südseeinsel, sondern von den acht Münchner Freibädern. Ab dem 1. Mai laden sie wieder zum fröhlichen Badespaß. Um den Besuchern ein bestmögliches Badeerlebnis zu bescheren, laufen die Vorbereitungen der Stadtwerke (SWM) auf Hochtouren.

Das sogenannte „Auswintern“ bezeichnet den Großputz, den das Bäderpersonal jedes Jahr vornimmt. Dieser startet etwa vier bis sechs Wochen vor Öffnung der Bäder. Und mancher Mitarbeiter – wie auf unserem Foto zu sehen – trotzt dabei sogar zapfig kaltem Wasser.

Bademeisterin Nicki rückt im Prinzregentenbad dem Winter-Schmutz zu Leibe.

Der Winter hat in den Schwimmbecken seine Spuren hinterlassen: Erde, Laub und Algen müssen nun aufwendig entfernt werden. Besonders viel Einsatz erfordert dieser Arbeitsschritt im Michaeli-Freibad. Dessen beliebtes Sprungbecken offenbart beim Auswintern seine Tücken, hier muss der Schmutz nämlich aus mehr als fünf Meter Tiefe heraufbefördert werden.

Um die Südseeinsel nach München zu holen, werden rund 450 Tonnen Sand im Prinzregentenbad aufgeschüttet. Hier spielt man bald wieder Volleyball. Auf der Liegewiese kommen diejenigen auf ihre Kosten, die sich lieber entspannen. Wird hier das erste Mal gemäht, füllt der Grünabfall zwei Lkw. Zu guter Letzt laufen im Prinzregentenbad etwa zwei bis drei Tage lang rund 1,4 Millionen Liter Wasser in die Becken. Jetzt fehlt nur noch das Freibad-Wetter.

Hannah Kittel

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