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Neuste Mess-Ergebnisse in der Stadt zeigen, dass sich die Luft in München verändert hat.

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Neue Studie in München: So dreckig ist die Luft wirklich

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Neuste Mess-Ergebnisse in der Stadt zeigen, dass sich die Luft in München verändert hat. Für eine tiefere Analyse sei es aktuell zwar noch zu früh, aber dennoch erfreulich.

München - Die Luft in München wird besser. Diesen Schluss legen aktuelle Mess-Ergebnisse der Stadt nahe. Für eine tiefere Analyse sei es zwar verfrüht. „Es scheint aber, als hätten kommunale Verkehrsmaßnahmen, Software-Updates und eine beschleunigte Flottenerneuerung ihre Wirkung entfaltet“, sagt Umweltreferentin Stephanie Jacobs (41, parteilos).

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Die Diskussion über Diesel-Fahrverbote ist ein wenig eingeschlafen. Akute Eingriffe des Gesetzgebers drohen derzeit nicht. Die Stadt versucht, per Masterplan mit 127 Maßnahmen gegenzusteuern, um die hohen Stickstoffdioxidwerte zu reduzieren. Das Papier wurde vergangene Woche im Stadtrat beschlossen. Bis 2017 gab es in München nur fünf offizielle Messstationen des Landesamtes für Umwelt, seit Jahresbeginn hat die Stadt diese Liste um 21 weitere Standorte ergänzt. 

Hohe Werte noch vor dem Mittleren Ring

Konnte bereits nach den Ergebnissen fürs erste Quartal leichte Entwarnung signalisiert werden, so gingen die Werte im zweiten Quartal erneut an allen Standorten zurück. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde nur noch an vier Standorten überschritten. Im ersten Quartal waren es noch zehn. Hoch sind die Werte nach wie vor am Mittleren Ring an der Tegernseer Landstraße 150 (57 Mikrogramm) und an der Chiemgaustraße (58). Der Grenzwert überschritten wurde auch an der Frauenstraße in der Nähe des Viktualienmarkts (46) und auf der Isarparallele an der Steinsdorfstraße (42). 

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Jacobs sieht eine positive Tendenz. Die entscheidende Größe bei Stickstoffdioxid sei aber der Jahresmittelwert. 

kv

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