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Die ehemalige Paketposthalle in der Arnulfstraße ist eine Option für die Philharmoniker.

Der Gasteig wird saniert

Vier Alternativen: Wo spielen die Philharmoniker ab 2020?

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Ab 2020 stehen die Philharmoniker Stand jetzt auf der Straße. Denn dann wird der Gasteig saniert. Noch gibt es keinen fixen Plan für einen Umzug. Aber vier Alternativen.

München - Der Gasteig wird ab 2020 generalsaniert – und damit auch die Philharmonie. Doch wo sollen die Münchner Philharmoniker dann aufspielen? Vier Stätten sind in engerer Wahl:

Areal in Riem 1

Es gehört der Stadt und befindet sich zwischen Olof-Palme- und Graf-zu-Castell-Straße. Nachteil: recht weit von der Innenstadt. Vorteil: gute Verkehrserschließung per U-Bahn und Auto.

Areal in Riem 2

Ebenfalls ein städtisches Grundstück ist zwischen Schön- und Candidstraße beheimatet. Diese Variante wurde erst vor wenigen Tagen in die Debatte aufgenommen.

Zwei mögliche Varianten gibt es in Riem. Eine davon zwischen Schön- und Candidstraße.

Paketposthalle

Gut sichtbar an der S-Bahnlinie an der Friedenheimer Brücke. Hier müssten allerdings erstmal die Eigentümer mitmachen.

Finanzgarten

Der Parkplatz am Finanzgarten, ursprünglich für den neuen Konzertsaal im Gespräch, gehört dem Freistaat. Hier müsste neu verhandelt werden. Für Stadtrat Richard Quaas kein Problem: „Wir waren städtischerseits dem Freistaat beim Saal behilflich, nun wäre doch auch im Gegenzug etwas möglich“, so der CSU-Politiker. Vorteil: die Toplage in der City.

Das Areal am Finanzgarten war auch schon für den neuen Konzertsaal im Gespräch.

Fest steht: Das ehemalige Heizkraftwerk in Aubing ist als Interims-Spielstätte ebenso aus dem Rennen wie der Kongressaal am Deutschen Museum. Wer jetzt das Rennen macht? Am 5. April soll der Stadtrat entscheiden und dabei auch einen Planungswettbewerb auf den Weg bringen. Die Vorbereitungen für dieses Votum sind in vollem Gange.

Wie der renovierte Gasteig aussehen soll, wird gerade in den Fraktionen diskutiert. Die Minimallösung, nur die marode Technik auszuwechseln, scheint vom Tisch. Die Maximallösung (ca. 700 Millionen Euro für Abriss und Neubau) ebenso. Der Gasteig soll wohl umgebaut und aufgehübscht werden. Kosten: bis zu 450 Millionen Euro. Am 1. März tritt der neue Gasteig-Chef Max Wagner sein Amt an.

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