Jobs und Beete für Geflüchtete

Münchner Projekte werden mit Integrationspreis geehrt

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Zwei Münchner Flüchtlingsprojekte sind auf der Bestenliste beim Deutschen Integrationspreis gelandet. Zu jeweils 5000 Euro werden sie von der Hertie-Stiftung gefördert.

München - Das Start-up „Social-Bee“ an der Ridlerstraße (Westend) stellt Geflüchtete fest an, vor allem in der Lager- und Logistikbranche. Begleitend bietet es Sprachkurse, Fortbildungen und Betreuung an mit dem Ziel, die Menschen zu integrieren und in eine qualifizierte Festanstellung oder Ausbildung zu bringen. Als zwischengeschalteter Arbeitgeber übernimmt Social-Bee Haftung, Bürokratie und Integrationsaufgaben, sodass Firmen es leichter haben, Talente kennenzulernen und einzustellen. Sie zahlen für den Service.

Das Projekt „Grünstadtgeflüster“ schafft einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten: Künstler, Geflüchtete und „Normalbürger“ bepflanzen gemeinsam 200 Quadratmeter Beetfläche. Begonnen wurde im Bürgerpark Oberföhring.

Den ersten Preis gewann das Berliner Projekt „jobs4refugees“. Insgesamt fördert die Stiftung 22 Projekte, die beim Crowdfunding auf www.startnext.com mehr als 400 zahlende Unterstützer gewonnen haben. Bis 2. Mai kann noch gespendet werden, um den Start zu ermöglichen: www.startnext.com/social-bee-muc und www.startnext.com/gruenstadtgefluester.

Rubriklistenbild: © dpa

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