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Ein C2-Zug der MVG. Und dass dieser Typ gerade nicht fährt, löst das Chaos aus. 

Ärger ist groß

Beißende Kritik an MVG: „Wir brauchen Fahrzeuge, keine Stehzeuge“

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U-Bahn-Pendler in München müssen gute Nerven haben. Verspätungen und Zugausfälle sind an der Tagesordnung. Die aktuellen Probleme rufen die SPD auf den Plan. Die Fraktion hat einen Antrag gestellt. 

München - Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) soll künftig U-Bahnzüge kaufen, die auch im Betrieb zuverlässig fahren, fordert die SPD-Stadtratsfraktion in einem Antrag an die Stadtverwaltung.

Anlass für den Antrag sind, wie es auf der Webseite der SPD-Stadtratsfraktion heißt, die aktuellen Ausfälle beim U-Bahn Modell Typ C2.

„Münchens modernste U-Bahnen fahren nicht“, schreibt SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Reissl. 20 Züge hätten die Münchner Verkehrsgesellschaft laut Reissl vor vier Jahren vorgestellt. Aktuell würde wegen eines Defekts kein einziger dieser Züge fahren.

Dieser Zustand ist nach Ansicht von Alexander Reissl ärgerlich und inakzeptabel. Er schränke die Leistung des U-Bahnverkehrs ein und mache ihn für Störungen anfällig. „Wir brauchen Fahrzeuge, keine Stehzeuge“, fordert der SPD-Fraktionsvorsitzende.

Linien U2, U3, U4: Verspätungen und vereinzelte Zugausfälle in München machen den Pendlern zu schaffen.

Bei vielen U-Bahn-Nutzern trifft der SPD-Antrag sicherlich genau den wunden Punkt. Über das U-Bahn-Chaos in den vergangenen Wochen ärgern sich viele Pendler. Die Nerven liegen blank. Vor allem auf den Linien U3 und U6 kommt es andauernd zu Verspätungen und Ausfällen. Aussicht auf Entspannung ist allerdings nicht in Sicht. Der Einsatz von Bussen, um die Strecken zu entlasten, ist nicht geplant, wie unsere Redaktion herausgefunden hat. Warum lesen Sie hier.

U-Bahnen kaufen, die fahren - SPD-Antrag hier im Wortlaut 

Antrag

Die Stadtwerke München / MVG werden aufgefordert, künftig U-Bahnzüge zu beschaffen, die auch im Betrieb zuverlässig fahren.

Begründung:

Die Stadtwerke München / Münchner Verkehrsgesellschaft haben 20 Züge vom Typ C2 bestellt. Im Herbst 2013 wurde der erste dieser Züge der Öffentlichkeit vorgestellt. Bis heute ist nur ein Teil dieser Züge für nur einen kleinen Teil des U-Bahnnetzes zugelassen. Aktuell fährt keiner dieser Züge wegen eines Defektes – und das schon wieder seit einigen Wochen. Die mangelnde Verfügbarkeit von U-Bahnzügen schränkt die Leistungsfähigkeit des U-Bahnverkehrs ein und erhöht die Störanfälligkeit. Die Kunden der Münchner U-Bahn erwarten zurecht, dass für ein System, das in seinen Grundbestandteilen seit über 50 Jahren besteht, auch kompatible und funktionstüchtige Fahrzeuge beschafft werden.

gez. Jens Röver, Klaus Peter Rupp, Helmut Schmid, Alexander Reissl, Horst Lischka, Simone Burger

Fraktionsmitglieder

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