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Zusammen Schach spielen, das verbindet: Deshalb treffen in der Schachstiftung Menschen mit den verschiedensten Hintergründen aufeinander.

Hier kommen Kinder zum Zug

Münchner Stiftungsfrühling: Vier spannende Einrichtungen

Beim Münchner Stiftungsfrühling stellen sich mehr als 130 Stiftungen vor. Wir zeigen hier exemplarisch vier spannende Einrichtungen, in denen sich Interessierte sozial engagieren können.

München - Schach macht Spaß, schlau und verbindet. Mit diesem Grundgedanken wurde vor zehn Jahren die Münchner Schachstiftung gegründet. Sie ist eine von mehr als 130 Stiftungen, die sich vom 24. bis 30. März beim Münchner Stiftungsfrühling präsentiert, unterstützt von Münchner Merkur und tz. Bürger können sich über Projekte informieren, es gibt Workshops, Vorträge und die Möglichkeit, eine Woche lang interessante Projekte vor Ort kennenzulernen. Wir zeigen hier stellvertretend vier Stiftungen. 

Nemetschek Stiftung: Einsatz für Demokratie

Sich für Demokratie einsetzen, das kann man bei der Nemetschek-Stiftung.

Dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist und vor allem vom Engagement jedes Einzelnen lebt, das will die Münchner Nemetschek Stiftung den Menschen näherbringen. Gegründet wurde die Stiftung 2007 von Georg Nemetschek, Professor für Bauingenieurswesen, und dessen Sohn Ralf. Ziel: Mit Projekten Bürger dazu anregen, sich mit gesellschaftlichen Fragen, mit Werten und Grundrechten zu beschäftigen. Beim Stiftungsfrühling wird beispielsweise in der Ausstellung Freiheit und ich Besuchern die Frage gestellt, was Freiheit für sie bedeutet.

Pfennigparade: Hilfe bei Behinderung

Die Pfennigparade fördert Menschen mit körperlichen Behinderungen.

Chancengleichheit und Teilhabe stehen bei der Stiftung Pfennigparade an erster Stelle. Seit 60 Jahren fördert die Münchner Stiftung Menschen mit körperlichen Behinderungen, bietet ihnen Möglichkeiten in den Bereichen Bildung, Arbeit und Wohnen. Zusammen mit ihren 14 Tochtergesellschaften betreibt die Pfennigparade Kindergärten, Schulen, Wohneinrichtungen, Werkstätten und eine Integrationsfirma. Beim Stiftungsfrühling kann man ihre Arbeit bei einer Führung kennenlernen. 

Münchner Schachstiftung: Spielen verbindet

Dass Schach viel mehr bringt als Spaß am Spiel, zeigt der Erfolg der Münchner Schachstiftung. Gegründet hat sie vor zehn Jahren Roman Krulich, Geschäftsführer des gleichnamigen Münchner Immobilienunternehmens. Seit 2007 fördert die Stiftung Grundschüler aus sozial benachteiligten Familien im Großraum München. Dazu gibt es Kurse für Flüchtlinge, Menschen mit Behinderungen und Senioren.

BMW Stiftung Herbert Quandt: Sie kriegen’s gebacken

Bei dem Sozialunternehmen Kuchentratsch backen Senioren und Studenten zusammen Kuchen.

Die BMW Stiftung Herbert Quandt bringt international Menschen zusammen, ermutigt sie, sich fürs Gemeinwohl einzusetzen und ihre Fähigkeiten zu nutzen, um Probleme zu lösen. Dabei arbeitet sie mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und dem Sozialbereich zusammen. Beim Stiftungsfrühling präsentiert sie unter anderem das Münchner Sozialunternehmen Kuchentratsch. Senioren und Studenten backen zusammen Kuchen, der verkauft wird. Das Projekt verbindet Generationen – und Senioren können sich etwas dazuverdienen.

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