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MVG-Chef Ingo Wortmann präsentiert die Steifenkarte im Bus.

„Verbessern damit unseren Kundenservice“

MVG: Das ist ab sofort neu in Bus und Tram

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) führt ab sofort eine neue Änderung ein. Betroffen davon sind die Fahrkartenautomaten in Bus und Tram.

München - Die Fahrkartenautomaten in Bus und Tram ändern sich. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat beschlossen, dass Kunden ab sofort an den ersten Automaten der neuesten Generation neben Einzel- und Tageskarten auch Streifenkarten kaufen können.

Bis Ende des Jahres sollen alle bisher vorhandenen 300 Geräte aufgerüstet werden, verspricht die MVG. Die Kunden erkennen die neuen Automaten daran, dass sie per Touch-Display bedient werden. In drei bis vier Jahren ersetzen die MVG alle alten Automaten gegen neue. Insgesamt sind das 820 Gerät.

„Die Streifenkarte wird von vielen Fahrgästen genutzt, weil sie flexibel und mehrfach einsetzbar ist. Wir können jedoch nicht an allen Haltestellen stationäre Automaten aufstellen und nicht immer ist eine Verkaufsstelle in der Nähe“, sagt MVG-Chef Ingo Wortmann. „Wir füllen diese Lücke nun soweit wie möglich mit dem Streifenkarten-Verkauf im Fahrzeug – und verbessern damit unseren Kundenservice.“

Anzahl der Streifen sofort entwerten

Da in den Fahrzeugen keine Stempelmaschinen sind, müssen die Kunden der MVG sofort beim Kauf angeben, wie viele Streifen sie benötigen. Die Bezahlung ist mit Münzen, Geldscheinen oder Karte möglich. Bei den alten Automaten konnten die Kunden meist nur mit Münzen oder Geldkarte bezahlen.

Ein Vorteil: Wenn die Tickets sofort entwertet sind, ist die Gefahr von einem Kontrolleur beim Schwarzfahren erwischt zu werden, niedriger. 

mm/tz

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