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Ein Oberleitungsbus in Eberswalde. Auch in München fuhr von 1948 bis 1966 ein solcher. 

Idee der Stadtrats-CSU

Warum die MVG keine Oberleitungs-Busse will

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Von 1948 bis in die 60er-Jahren gab es im Münchner Südwesten einen Oberleitungsbus. Eine Wiedereinführung als Alternative zum Diesel lehnt die Münchner Verkehrsgesellschaft allerdings ab. 

München - Die Ablehnung der Idee geht aus der Antwort auf eine Anfrage von Stadtrat Richard Quaas (CSU) hervor. 1966 wurde der O-Bus aus Rentabilitätsgründen eingestellt. Da es aber zwischenzeitlich in anderen Ländern Entwicklungen gab, wonach Fahrzeuge mit Strom aus Oberleitungen fahren oder in Planung sind, wollte Quaas wissen, ob O-Buss in München eventuell die Dieselbusse ersetzen könnten. 

Die MVG sieht indes derzeit keine Handlungsnotwendigkeit. Ein zusätzliches System neben U-Bahn, Bus und Tram sei nicht erforderlich und bringe keinen zusätzlichen Nutzen. „O-Busse sind aufgrund der erforderlichen Infrastruktur deutlich weniger flexibel als der Bus. Sie sind im Netz nicht freizügig einsetzbar“, schreibt die Verkehrsgesellschaft. Denn ein O-Bus-System sei nun mal mit einer stationären Oberleitung versehen. Da aber München stetig wachse und der Anteil des Schienenverkehrs bereits sehr hoch sei, müssten Busse auch spontan und kurzfristig geplant Ersatzverkehre übernehmen. 

Vielmehr möchte die MVG bald auf E-Busse umsteigen, daher sei „ein Neuaufbau eines O-Bussystems für so kurze Zeit unwirtschaftlich und als Übergangslösung unrealistisch“.

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