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Fahrschein-Stempelautomat des MVV: Soll es bei den Preisen eine Nullrunde geben?

„Auf dem Holzweg“

MVV-Preisdeckel: Grüne kritisieren SPD

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Die Debatte um eine mögliche Nullrunde bei den MVV-Tarifen stößt bei den Grünen im Rathaus auf Unverständnis. Die Fraktion kritisiert in einer Pressemitteilung das Vorgehen der SPD.

Deren Fraktionschef Alexander Reissl hatte mit einem spöttischen Antrag auf den Vorstoß von Bürgermeister Josef Schmid (CSU) reagiert. Schmid hatte vorgeschlagen, die Preise für die MVV-Tickets ein Jahr lang nicht zu erhöhen. Nachdem Schmid mit einer Deckelung des Bierpreises im Plenum gescheitert war – gegen die Stimmen der SPD –, forderte Reissl am Donnerstag, man solle doch gleich prüfen, ob es nicht möglich wäre, künftig gar nichts mehr für das Ticket zu zahlen. Reissl: „Der Preisdeckel etabliert sich zu einem populären kommunalpolitischen Instrument. Warum so viel Kleinmut? Ja zum großen Wurf. Freifahrt statt Preisdeckel!“

Nun springen die Grünen dem Bürgermeister zur Seite. Der Vorschlag Schmids sei ein ernst zu nehmender und kein Anlass zum Schenkelklopfen. Fraktionschef Florian Roth: „Die SPD ist auf dem Holzweg, wenn sie eine kritische Haltung gegenüber den routinemäßigen Preiserhöhungen des MVV zum Anlass für faule Witze nimmt. Wir fordern die CSU und SPD auf, das Problem der MVV-Tarife nicht zu einer weiteren Folge ihres Komödienstadels zu machen.“

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