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Ex-Stadtrat Georg Schlagbauer soll Stammgast im Club Extasia gewesen sein.

Er soll gezahlt haben

Nach Drogen-Skandal: Ex-Stadtrat einigt sich mit Prostituierter

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In der Drogenaffäre um den Münchner Ex-Stadtrat Georg Schlagbauer gab es nun offenbar eine gütliche Einigung mit einer Prostituierten. Der CSU-Mann zahlte kräftig.

München - Ist das das Ende der Skandal-Akte Schlagbauer? Eigentlich hätte den Ex-Stadtrat Georg Schlagbauer (45, CSU) am Montag ein äußerst unangenehmer Termin erwartet. Doch das Landgericht setzte die Verhandlung gegen ihn am frühen Morgen ab. Der Grund: Er hat sich der mit der Prostituierten Diana M. in einem außergerichtlichen Vergleich weitgehend geeinigt – und ist bereit, die Liebesdame finanziell zu entschädigen, nachdem er ihre Dienste buchte, aber Rechnungen nicht gezahlt haben soll. Deswegen hatte Diana M. ihn verklagt.

„Es gab inzwischen eine Einigung“, bestätigte ihr Rechtsanwalt Thorsten Schulz auf tz-Anfrage. Laut Anordnung des Landgerichts wurde über die Abmachung allerdings Stillschweigen vereinbart. Schulz sagt aber: „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden.“ Insgesamt 14 700 Euro hatte der Streitwert in dem Zivil-Prozess betragen. Etwas mehr als 10 000 Euro zahlt Schlagbauer nach tz-Informationen nun an die Prostituierte. Im Club „Extasia“ (Trudering) soll er Daniela M. mehrfach getroffen haben. Sein Anwalt Michael Philippi war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Der Rotlicht-Skandal hatte Schlagbauer im Jahr 2016 zu Fall gebracht: Der Ex-Stadtrat und Präsident der Handwerkskammer trat von allen Ämtern zurück (unter anderem auch als Innungsmeister des Metzgerhandwerks und Mitglied im Landesvorstand der CSU). Außerdem hatte die Staatsanwaltschaft gegen ihn ermittelt. Heute arbeitet Schlagbauer wieder als Metzger am Viktualienmarkt.

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