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Trinkwasser wird zum 1. Januar in München teurer.

Stadtwerke erhöhen Preise

Nebenkosten: Wasser in München wird teurer

München - Als ob das Wohnen in München nicht schon genug kostet: Jetzt wird das Trinkwasser teurer. Ab 1. Januar steigen die Wasserpreise der Stadtwerke.

Die Mieten in München galoppieren davon. Umso mehr wünscht man sich, dass die Nebenkosten, die sogenannte zweite Miete, nicht ebenfalls steigen. Allerdings Fehlanzeige – zum Beispiel beim Trinkwasser! Ab 1. Januar steigen die Wasserpreise der Stadtwerke um 2,8 Prozent.

Die SWM führen zur Begründung „gestiegene Lohnkosten sowie höhere Aufwendungen für die nachhaltige Qualitätssicherung“ an – sprich für den Schutz der Quellen sowie die Instandhaltung und Modernisierung des Leitungsnetzes. Die SWM rechnen vor: Der Zwei-Personenhaushalt zahlt im Schnitt 42 Cent pro Monat mehr. Schon Ende November hatten die SWM angekündigt, dass der Strom zum 1. Februar um durchschnittlich 2,3 Prozent teurer wird, hier rechnen die SWM vor, dass der Zwei-Personen-Haushalt im Monat 1,42 Euro mehr zahlt. Hingegen wurde das Erdgas bereits zum 1. Dezember deutlich billiger, die Durchschnittsfamilie zahlt nun 12,30 Euro weniger im Monat, das sind 12,7 Prozent.

Was in München ebenfalls teurer wird

Vor der Haustür wird es wiederum teurer. Die MVG langt seit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember um 2,9 Prozent mehr hin. Die IsarCard 9 Uhr etwa verteuerte sich um 1,70 Euro.

Auch für Autofahrer wird’s kommendes Jahr teurer: Die Theorieprüfung für den Führerschein kostet dann 11,90 statt bislang 11 Euro. Für die Prüfung am Computer werden 10,60 Euro fällig. Die Pkw-Führerscheinprüfung verteuert sich von 84,97 auf 91,75 Euro, die für Motorräder von 112,81 auf 121,38 Euro.

Der TÜV für Autos soll statt bisher 35 Euro 54,86 Euro kosten. Das Bußgeld bei Handynutzung am Steuer kostet 100 statt 60 Euro, es wird dann auch für die Nutzung von Tablets, E-Book-Readern und Videobrillen fällig.

Johannes Welte

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