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Zur Premiere der neuen Amazon-Serie "I love Dick" kam Kevin Bacon nach München.

Hollywood-Star in der Landeshauptstadt

Kevin Bacon präsentiert seine neue Amazon-Serie in München

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 „I love Dick“: US-Star Kevin Bacon stellt in München seine neue Amazon-Serie vor. Lesen Sie, warum es in den Episoden geht.

München - Auch wenn Sie Dick nicht kennen. Sie werden ihn lieben. Vielleicht nicht ganz so leidenschaftlich und bedingungslos wie Chris (wunderbar gespielt von Kathryn Hahn), aber sicher genug, um ihm durch die neue Amazon Prime Serie I love Dick zu folgen. Hollywoodstar Kevin Bacon spielt den charismatischen Intellektuellen mit Cowboystiefeln und übermächtigem Ego. 

Eine Paraderolle für den 58-Jährigen, der zur Vorstellung der neuen Serie,die ab dem 9. Juni auf Amazon Prime Video startet, am Dienstag extra nach München anreiste. Rein in die Boots und rauf aufs Pferd – vor dem Pressetermin im Bayerischen Hof posiert Bacon lässig vordem Siegestor. Kein Problem. Er liebt Pferde und reitet schließlich auch als Titelheld Dick durchs texanische Städtchen Marfa, wo er als machohafter Messias seinen künstlerisch ambitionierten Anhängern predigt. 

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Jill Soloway (die bereits für ihre Erfolgsserie Transparent mit dem Emmy ausgezeichnet wurde) hat den Kultroman von Chris Kraus fürs Fernsehen adaptiert. Die Serie erzählt von Chris (Hahn), die ihren Mann Sylvère (Griffin Dunne) zu einem Seminar begleitet und sich bereits beim ersten Treffen in den Dozenten mit den eisblauen Augen (Bacon) verknallt. Der Beginn eine Obsession, die in großartigen Bildern, mit viel Humor und Wahrhaftigkeit erzählt wird. 

„Ein Glücksfall“, wie auch Kevin Bacon bestätigt, der heute „lieber Serien als Filme“dreht. Der Zustand des Films mache ihn traurig, sagt der Schauspieler. Von den anspruchsvollen Rollen, die er gerne drehen würde, gebe es immer weniger in der Traumfabrik. „Darum ist es mittlerweile spannender, sich aufs Fernsehen zu konzentrieren.“ Einer wie Dick würde an der Kinokasse wohl scheitern, aber Sie werden ihn bestimmt lieben.

Aktuell wird heftig über eine neue Originalserie des Amazon-Prime-Video-Konkurrenten Netflix gestritten: „Tote Mädchen lügen nicht“. Die Serie erzählt die dramatische Geschichte von Highschool-Schülerin Hannah Baker, die Selbstmord begeht. Manche Experten halten „13 Reasons Why“, wie die Serie im Original heißt, für „gefährlich“

mm/tz

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