Neue Hoffnung für den Tunnel unter dem Englischen Garten

Freistaat will im Englischen Garten nun doch mitzahlen

Neue Chance für den Tunnel

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München – Neue Hoffnung für den Tunnel unter dem Englischen Garten in München: Die Staatsregierung will nach langen Hin und Her nun offenbar doch in Millionenhöhe mitzahlen.

Das verlautete aus Regierungskreisen. Für Donnerstagnachmittag planen Verkehrsminister Joachim Herrmann, Finanzminister Markus Söder, Kultusminister Ludwig Spaenle und Bürgermeister Josef Schmid (alle CSU) einen gemeinsamen Auftritt am Isarring, der den Garten durchschneidet. Es gehe um eine substanzielle Beteiligung des Staates, heißt es. 

Seit Jahren kämpft eine Privatinitiative darum, das sehr stark befahrene Ring-Teilstück unter die Erde zu legen und für den Garten die „Wiedervereinigung“ zu erreichen. Die Kosten dafür wurden zuletzt auf 100 bis 125 Millionen Euro geschätzt. Aus der Staatsregierung kamen unterschiedliche Signale. Im November wurde über ein angebliches Veto der Staatskanzlei berichtet. Die Steuermehreinnahmen machen offenbar ein Umdenken möglich.

Aus der Stadt-Spitze kommt Zustimmung. „Es freut mich, dass der Freistaat jetzt zu dem Schluss gekommen ist, einen erheblichen Beitrag zu diesem begrüßenswerten Projekt zu leisten“, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) unserer Zeitung. Wenn ein Beitrag von Unternehmen dazu komme, sehe er „gute Chancen“. Er werde dann nach der Sommerpause einen Grundsatzbeschluss des Stadtrates herbeiführen und rechne mit einer Mehrheit. Reiter hofft auf 30 bis 40 Millionen Euro vom Staat.

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