Neue HfP-Rektorin: die Politologin Eugénia da Conceição-Heldt.

An die TU angegliedert

Die neue HfP startet mit sieben Professoren

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München - Die neue Hochschule für Politik (HfP) nimmt Gestalt an. Der Reformbeirat hat jetzt gleich sieben Professoren berufen – und die Direktorin, die die mittlerweile an die Technische Universität (TUM) angegliederte Hochschule in die Zukunft führen soll.

Nach Informationen unserer Zeitung wird Eugénia da Conceição-Heldt die erste Rektorin. Mitte Mai startet die Bewerbungsphase für den ersten Bachelor-Jahrgang in der reformierten HfP.

Eugénia da Conceição-Heldt kommt von der TU Dresden, wo sie den Lehrstuhl für Internationale Politik hatte. Der Landtag hatte die HfP an die TUM angegliedert. Die neue HfP soll sich auf die Wechselwirkungen zwischen technischem Fortschritt, gesellschaftlichem Wandel und politischem Handeln spezialisieren. Die Studenten sollen eine praxsinahe Ausbildung bekommen – und auch technisch-naturwissenschaftliche Angebote der TUM nutzen können. Der Studiengang wird wie in der Vergangenheit auch in Teilzeit angeboten werden – also berufsbegleitend.

Alle, die an dem Studiengang mitgebastelt haben, sind begeistert von dem, was ab dem Wintersemester geboten werden soll. Im Brienner Forum nahe dem TUM-Stammgelände in der Maxvorstadt soll aus der in der Vergangenheit oft kritisierten HfP eine Erfolgsgeschichte werden. „Die rasante Technikentwicklung hat dazu geführt, dass technologische Fragen heute in nahezu allen Politikfeldern eine bedeutende, oft entscheidende Rolle spielen“, sagt TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann. Man habe die Hochschule in „Rekordzeit“ neu aufgestellt.

Begeistert sind auch die Landtagsabgeordneten aus dem Reformbeirat. „Jetzt nimmt die HfP richtig Gestalt an“, frohlockt Markus Blume, CSU. „Es beginnt eine neue Ära.“ Blume schwärmt vom „modernsten politikwissenschaftlichen Institut in Deutschland“. Es handele sich um einen „neuen Stern am Hochschul-Himmel“.

Auf jeden Fall handelt es sich um ein parteiübergreifend unterstütztes Projekt. Isabell Zacharias, SPD, glaubt, die HfP werde „die ganze Welt beeindrucken“. Michael Piazolo, Freie Wähler, sagt, er sei sehr „glücklich“ über das „einmalige“ Projekt. Zum 1. Juli soll Eugénia da Conceição-Heldt die Rektoren-Stelle antreten. Über zu niedrige Erwartungen kann sie sich nicht beschweren.

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