Der neue Mann an der Spitze: Johann Kornprobst. fkn

Nachfolger von Nötzel

Neuer Chef der Münchner Staatsanwaltschaft I

  • schließen

München - Der 52-jährige Johann Kornprobst ist der neue Mann an der Spitze der Staatsanwaltschaft München I. Justizminister Winfried Bausback führte ihn am Montag offiziell in sein neues Amt als Leitender Oberstaatsanwalt ein. Der Jurist ist bereits seit 1. Februar in dieser Position.

Kornprobst ist Nachfolger von Manfred Nötzel. Der 65-Jährige wurde nach sechseinhalb Jahren an der Spitze der Staatsanwaltschaft München I am 20. Oktober 2015 zum Generalstaatsanwalt befördert. „Sie haben als Behördenleiter jede Herausforderung souverän gemeistert. Insbesondere durch Ihr großes Engagement, Ihr Fingerspitzengefühl und Ihre Entschlossenheit haben Sie sich höchstes Ansehen erworben – innerhalb wie außerhalb der Justizfamilie“, dankte Bausback Nötzel.

Nachfolger Kornprobst lobte der Justizminister als einen Mann mit herausragenden juristischen Fähigkeiten, einem besonderen Gespür für Menschen und großem Einfühlungsvermögen, der bei sämtlichen Stationen seiner beruflichen Laufbahn überzeugen konnte. Johann Kornprobst begann seine Laufbahn am 1. April 1993 im Justizministerium. Es folgten Stationen als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München II sowie als Richter am Amtsgericht München. Ende April 1999 kehrte er ins Justizministerium zurück. Ab April 2007 war er zwei Jahre lang als Richter am Oberlandesgericht tätig, bevor er erneut ins Justizministerium zurückkehrte. 2013 wurde Kornprobst zum ständigen Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts ernannt. 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Stammstrecke: Verspätungen, Teilausfälle und Umleitungen
München - Auf der Stammstrecke kam es am Samstagabend wegen der ärztlichen Versorgung eines Fahrgastes zu Verspätungen, Teilausfällen und Umleitungen bei der S-Bahn.
Stammstrecke: Verspätungen, Teilausfälle und Umleitungen
Amidou floh aus Todesangst - doch der Schwulenhass holt ihn ein
München - Homosexuelle Flüchtlinge wie Amidou (Name geändert) können der Angst auch in München nicht entkommen. Sie werden von Landsleuten bedroht und angefeindet. Die …
Amidou floh aus Todesangst - doch der Schwulenhass holt ihn ein
Grippe-Alarm: Schon über 520 Fälle in der Stadt
München - Sie beginnt meist mit Halsschmerzen, der ganze Körper tut weh – und dann kommt das hohe Fieber inklusive Schüttelfrost: die Grippe. Und die gefährliche …
Grippe-Alarm: Schon über 520 Fälle in der Stadt
200.000 Euro an Amoklauf-Opfer von München ausbezahlt
München - Vor sechs Monaten erschütterte der Amoklauf am Olympiaeinkaufszentrum München. Nun wurde ein Teil des Hilfsfonds an die Opfer ausbezahlt.
200.000 Euro an Amoklauf-Opfer von München ausbezahlt

Kommentare