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Roller-Sharing: 50 dieser roten Flitzer stehen jetzt zum Ausleihen bereit.

50 rote Flitzer zum Ausleihen

Darauf fährt München ab! Neues Sharing-System für Elektroroller

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Ab Ende August sollen 50 rote Elektro-Roller durch München flitzen und für einen sauberen Straßenverkehr sorgen. Münchens Oberbürgermeister Reiter ist begeistert.

München - Die Offensive im Bereich der Elektromobilität geht weiter. Gestern gab es den Startschuss für ein Sharing-Projekt mit Elektrorollern. 50 rote Flitzer stehen künftig im Stadtgebiet zum Ausleihen bereit. OB Dieter Reiter (SPD) sprach von einem weiteren Mosaikstein im Sinne umweltfreundlicher Mobilität: „Die Verkehrswende ist unumkehrbar. Die Elektromobilität ist ein wesentlicher Bestandteil davon.“

Hinter der Roller-Initiative stehen das Berliner Start Up „Emmy“ und die Münchner Umweltorganisation Green City. Läuft das Projekt gut, soll die Flotte im nächsten Jahr auf 100 rote Flitzer ausgebaut werden. In München kommt ausschließlich der Kultroller „Schwalbe“ zum Einsatz. Die Reichweite beträgt 100 Kilometer, ein normaler Autoführerschein genügt, um fahren zu dürfen.

50 rote Elektro-Roller sollen in Zukunft den Verkehr in der Stadt München entlasten.

Die Nutzung ist einfach: App runterladen, anmelden und schon saust man auf leisen Sohlen für 19 Cent pro Minute beziehungsweise 59 Cent je angefangenem Kilometer durch die Stadt. Einschränkung: Ausleihen und abstellen kann man die Roller nur im Zentrumsbereich (www.muenchen.emmy-sharing.de/geschaeftsgebiet). Im nächsten soll dieser Sektor dann ausgedehnt werden.

Frank Wolf, Vorstand von Green City Energy, sagte, wichtig bei der Kombination von Mobilität und Elektrizität sei die Verwendung von emissionsfreiem Treibstoff. Daher würden die Elektro-Schwalben ausschließlich mit Öko-Strom betankt. Nach Meinung von Martin Glöckner, Geschäftsführer von Green City, sind die Elektroroller neben Car- und Bike-Sharing-Angeboten ein wichtiger Baustein für ein attraktives Mobilitätsangebot. „Leise, abgasfrei und platzsparend: So stelle ich mir den Verkehr hier vor.“

Was München sonst noch an Fahrzeugen teilt, zeigen wir Ihnen hier.

Radl-Sharing

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) bietet derzeit 1200 Leihräder im Stadtgebiet an. Ein Ausbau des Angebots ist geplant, genauso wie bei den MVG-Radstationen, wo die Drahtesel ausgeliehen werden können. Deren Zahl soll sich von 96 auf 125 erhöhen. Eine Offensive ist auch bei Mobilitätsstationen geplant. Derzeit gibt es nur eine an der Münchner Freiheit. Von 2018 an folgen laut MVG 21 weitere Stationen, unter anderem vier in Sendling und der Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt.

Car-Sharing

Nach aktuellem Stand hat die Stadt 1419 Car-Sharing-Lizenzen ausgegeben, davon etwa 150 mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb. Hauptanbieter sind Drive-Now (691 Fahrzeuge) und Car2Go (571 Fahrzeuge). Nach einer wissenschaftlichen Faustregel werden durch das Carsharing-Angebot in der Landeshauptstadt bis zu 10 000 private Fahrzeuge und die entsprechenden Stellplätze eingespart.

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