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Gabriele Weishäupl war jahrelang Wiesn-Chefin.

Ex-Wiesn-Chefin

Weishäupl zur Wiesn-Sicherheit: "Schwer umsetzbare Pläne"

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München - Die Debatte um die Sicherheitsvorkehrungen für das Oktoberfest 2016 ist in vollem Gange. Wir haben bei Ex-Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl nachgefragt, was sie davon hält.

Mehr Kontrollen, Absperrzäune, mehr Sicherheitspersonal – Gabriele Weishäupl kennt diese Themen zur Genüge. Als ehemalige Wiesn-Chefin hat sie viele Jahre „immer wieder darüber diskutiert“, erzählt sie. „Die Wiesn hat einen sehr hohen Sicherheitsstandard.“

Die aktuellen Pläne der Stadt hält Weishäupl für „schwer umsetzbar“. Kontrollen könnten bei dieser Menge an Menschen höchstens stichprobenartig durchgeführt werden. Eine zeitweise Sperrung der Zugänge zum Festgelände sieht sie problematisch. „Als der einstige Kreisverwaltungsreferent Hans-Peter Uhl vor etwa 25 Jahren einmal einen Zaun rund um die Wiesn vorgeschlagen hat, wurde er dafür von der Öffentlichkeit geprügelt“, erinnert sich Weishäupl. Schon immer sei es eines der wichtigsten Themen, dass die Menschen, wenn die Wiesn voll sei, bei Bedarf nach allen Seiten abströmen könnten.

„Man denke nur an das Unglück bei der Love-Parade in Duisburg, wenn das nicht möglich ist.“ Viel ist Weishäupl unterwegs, hält Vorträge über die Wiesn in der ganzen Welt und weiß daher: „Der Standard ist höher als bei jedem anderen derartigen Fest weltweit.“

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