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Patent auf Tötungs-Chip abgelehnt

München - Ein saudi-arabischer Erfinder hat beim Deutschen Patentamt in München ein Patent zur Überwachung und sogar Tötung von Menschen per implantiertem Chip beantragt.

Eine Sprecherin der Behörde sagte dazu, die Erteilung eines Patents sei in diesem Fall ausgeschlossen. Patente auf Erfindungen, die gegen die guten Sitten oder die öffentliche Ordnung verstoßen, würden nicht erteilt. Dass der Antrag des Erfinders veröffentlicht wurde – er ist auf der Homepage des Patentamts zu finden – sage nichts über eine Erteilung eines Patents aus. Anträge müssten nach 18 Monaten veröffentlicht werden, der Mann hatte seinen am 30. Oktober 2007 gestellt. Jeder könne beim Patentamt einen Antrag einreichen, hieß es weiter.

Dem Patentantrag zufolge soll der Chip chirurgisch oder per Injektion in den Körper gebracht werden. Neben einem Modell A, das nur zur Überwachung diene, gebe es ein Modell B, das als zusätzliches Element über eine „Strafkammer“ verfüge. Diese könne mit Gift, etwa Cyanid, gefüllt werden. Es sei sicher eingekapselt, „außer wenn wir diese Person aus Sicherheitsgründen eliminieren wollen“, heißt es in dem Antrag. „Dann wird dieses Mittel in seinen Körper durch Fernsteuerung über die Satelliten freigesetzt“.

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