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Personalreferent Thomas Böhle geht zum Kreisverwaltungsreferat.

Guter Arbeitgeber

Personalreferent Thomas Böhle geht - und wirbt für Stadt

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München - Thomas Böhle ist seit Jahren Personalreferent. Doch bald wechselt er seinen Job. Zum Abschied blickt er nochmal zurück und hebt die Vorteile der Stadt München hervor.

Thomas Böhle ist Personalreferent. Irgendwie immer schon gewesen. Und wenn man Thomas Böhle, 63, in seinen letzten Tagen im Amt in seinem Büro hoch über dem Marienplatz besucht, kann man sich nur schwer vorstellen, dass er bald nicht mehr für das städtische Personal verantwortlich sein soll. Böhle hat diesen Job gelebt. Und so sitzt er nun mit ein paar Journalisten zusammen, um Bilanz zu ziehen. Doch Böhle zieht keine Bilanz. Sondern wirbt für den Arbeitgeber Stadt: Sichere Jobs. Zulagen. Gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es sind seine Themen. Er kämpft für sie bis zu seinem letzten Arbeitstag in der nächsten Woche.

Dann wird Böhle ins Kreisverwaltungsreferat wechseln. Darüber spricht der SPD-Mann aber noch nicht. „Die Stadt wird über das Flüchtlingsthema wahrgenommen oder über die Wohnungsnot“, sagt er stattdessen. „Aber fast nie als Arbeitgeberin.“ Dabei hat die Landeshauptstadt in den Böhle-Jahren sehr viel mehr Personal angestellt als je zuvor. 29 400 Beschäftigte waren es bei seinem Amtsantritt, die Zahl hat er, natürlich, im Kopf.

2017 gibt es wohl 700 Azubis

Heute sind es mehr als 35 000. Einst stellte man 200 Auszubildende im Jahr ein, 2017 werden es wohl 700 sein. Dabei war seit vielen Jahren Böhles Haupt-Herausforderung, qualifiziertes Personal im teuren München überhaupt für den öffentlichen Dienst zu gewinnen. Für Erzieherinnen hat die Stadt eine Sonderzulage geschaffen, auch IT-Mitarbeiter bekommen teils mehr Geld als in anderen Städten.

Böhle übrigens geht davon aus, dass die Stadt auch in Zukunft mehr Mitarbeiter brauchen wird – bedingt vor allem durch den starken Zuzug. Er selbst wird dem Thema Personal treu bleiben. Im Kreisverwaltungsreferat wird er tausende Mitarbeiter haben. Und: Er bleibt weiterhin Verhandlungsführer für die Kommunen bei Tarifverhandlungen. „Ich bin jeden Tag gerne hierhergekommen“, sagt Böhle hoch über dem Marienplatz über seine 18 Jahre in diesem Büro. Man glaubt es ihm aufs Wort.

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