Gegendemo am Odeonsplatz

Pokémon-Protest gegen Pegida

München - Zocken gegen Fremdenhass: Anhänger des Hype-Spiels Pokémon Go haben sich am Montagabend in München versammelt, um eine Montagsdemonstration der Pegida zu stören.

"Nach zwei Monaten Sommerschlaf sind die rassistischen Pegimons wieder aus ihren Löchern gekrochen und wollen in unserer Stadt umherstreunern." So beginnt die Einladung von Pokémon-Go-Fans zu "Pegimon", einer Gegenveranstaltung zu den Montagsdemonstrationen der Pegida in München.

Für politischen Aktivismus ist das derzeit allgegenwärtige Hype-Spiel Pokémon Go nicht unbedingt bekannt. Aber was nicht ist, wird gerade: Am Montagabend hat die Studenten- und Künstlergruppe "Unbesorgte Bürger gegen Nationalismus und Rassismus" Pokémon und ihre Fans an den Odeonsplatz gelockt, um die Montagsdemos der Pegida zu stören. 

Die App macht's möglich: Mit Lockmodulen und Rauch wurden eine Menge Pokémon vor die Feldherrenhalle gelockt, samt ihrer "Jäger". Letztere störten wiederum mit Buh-Rufen die Kundgebung der Pegida.

Rubriklistenbild: © Screenshot: Facebook

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Stromkabel gekappt: Lokführer muss Meridian notbremsen 
Gefährliche Sabotage an Stromkabeln im Gleisbereich: Am Münchner Südring wurde am Freitagabend ein Meridian-Zug von abgeschnittenen Stromkabeln gestoppt. Jetzt ermittelt …
Stromkabel gekappt: Lokführer muss Meridian notbremsen 
One-Night-Stand landet in München vor Gericht
Halle/München - Das Sex-Rätsel, das in München vor Gericht kam, klingt im ersten Moment lustig. Doch die Betroffene kann vermutlich so gar nicht darüber lachen.
One-Night-Stand landet in München vor Gericht
München, das gelobte Land - ist es wirklich so toll?
München und sein Umland werden in den bundesweiten Medien mehr denn je als Vorzeigeregion gefeiert. Doch nicht jeder will in die Lobeshymnen einstimmen.
München, das gelobte Land - ist es wirklich so toll?
München stockt auf: Das plant die Stadt im Norden und in Giesing
Die Wohnungsnot in München ist bekannt. Zwei Bauprojekte - eines im Münchner Norden und eines in Giesing - könnten nach ihrer Fertigstellung für etwas Entlastung sorgen.
München stockt auf: Das plant die Stadt im Norden und in Giesing

Kommentare