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Güterzüge werden immer häufiger als Transportmittel genutzt. Die  Polizei warnt vor den großen Gefahren solcher illegalen Aktionen.

Immer häufiger illegale Einreise

Polizei am Limit: Flüchtlinge auf Güterzügen werden zum Problem

München - Flüchtlinge, die Güterzüge als illegales Transportmittel nutzen, machen der Bahn und de Polizei immer mehr zu Schaffen. Die Münchner Bundespolizei nähert sich der Belastungsgrenze, warnt die Behörde.

Nach dem Vorfall vom Dienstag (22. November), als fünf Migranten eingesperrt in einem Frachtcontainer am Münchner Ostbahnhof um Hilfe rufend von einem Lokomotivführer gehört und von der Münchner Berufsfeuerwehr befreit wurden, wurden auch an den Folgetagen weitere achtzehn Personen auf Güterzügen oder im Gleisbereich auf Güterbahnhöfen aufgegriffen.

Nach 47 Personen, die im Oktober festgestellt worden waren, wurden bis heute morgen (25. November) weitere 101 Migranten von der Bundespolizei festgestellt.

Fälle sind oft mit größeren Polizei-Aktionen verbunden 

Die Beamten sind inzwischen immer häufiger damit beschäftigt, die illegale Eineise zu unterbinden. Oft sind mit den Fällen, die ein der Regel durch Bahnmitarbeiter angezeigt werden, größere Polizei-Aktionen verbunden. So beispielsweise in einem Fall am 23. November als ein Eritreer auf dem Dach eines Sattelaufliegers entdeckt wurde. Der Zug wurde auf freier Strecke angehalten und der Mann heruntergeholt, berichtet die Polizei. Durch die Rettungsmaßnahme und anschließende Gleisabsuche nach möglicherweise weiteren versteckten oder den stehenden Zug verlassenden Migranten kam es laut Polizei zu erheblichen, betrieblichen Auswirkungen im Münchner S-Bahn- und westlich verlaufenden Zugverkehr.

Durch das Problem der „blinden Passagiere“ auf Güterzügen steht die Münchner Bundespolizei vor großen Herausforderungen, heißt es. Die zwei Rangierbahnhöfe sind laut Polizei mittlerweile zu zusätzlichen Einsatzschwerpunkten geworden.

Zwei neue Fälle am Freitag

Allein am Freitagmorgen wurden in München laut Polizei auf zwei verschiedenen Güterzügen sieben Personen, fünf am Rangierbahnhof Ost und zwei am Rangierbahnhof Nord aufgegriffen. Ob dabei Schleuser mit am Werk sind, ist bisher unklar. Die meisten Migranten nutzen die Betriebshalte wegen Lokführerwechsels in den beiden Münchner Rangierbahnhöfen, um die Güterzüge zu verlassen, so die Polizei.

Gegen 0:30 Uhr konnte eine Streife der Bundespolizei, die eine Ankunftsüberwachung am Rangierbahnhof München-Ost durchführte, fünf Eritreer auf dem Güterzug 4132 (aus Verona kommend) herunterholen. Allesamt waren stark unterkühlt und wurden kurz von verständigten Rettungssanitätern untersucht. Gegen 00:35 Uhr entdeckten Rangierer am Rangierbahnhof München-Nord zwei Eritreer. Sie waren auf einem Güterzug (41390, kommend aus Salzburg), der mit Überseecontainern, Tankcontainern und Sattelaufliegern bestückt war, illegal eingereist, heißt es im Bericht der Polizei.

js

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