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36 Ehrenamtliche verrichten derzeit Dienst bei Münchens Sicherheitswacht.

Ehrenamtliche gesucht

Polizei sucht Helfer für Sicherheitswacht

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München - Die Münchner Polizei will die ehrenamtliche Sicherheitswacht ausbauen. Polizeivizepräsident Werner Feiler hat die Kampagne „Hinschauen statt Wegschauen“ vorgestellt, mit der Helfer gesucht werden sollen. Doch das Konzept der Sicherheitswacht ist nicht überall willkommen.

Laut Feiler setzen sich seit 1995 ehrenamtliche Bürger bei den Polizeiinspektionen (PI) Schwabing, Perlach, Olympiapark und Milbertshofen bei der Sicherheitswacht gegen die „Wegschau-Mentalität“ ein. Die Hauptaufgabe ist, durch Streifengänge und Kontaktpflege das subjektive Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu steigern. Zu Fuß verrichten die Sicherheitswachtler ihre Streifendienste vor allem in Gebieten, für die sich die Bürger laut Polizei mehr Präsenz wünschen, beispielsweise in größeren Wohnsiedlungen oder in öffentlichen Parks. 36 Mitarbeiter gehen derzeit regelmäßig auf Patrouille (bei einer pauschalen Aufwandsentschädigung von acht Euro pro Stunde). Nun sucht die Polizei neue Helfer bei den bestehenden Sicherheitswachten in Milbertshofen, Olympiapark, Schwabing, Taufkirchen und Haar, sowie für eine neue Wacht in Unterhaching.

Ferner gibt es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pläne, auch in Ottobrunn und Neubiberg mittelfristig Sicherheitswachten zu installieren – und in Neuhausen. Dort allerdings lehnte der örtlich zuständige Bezirksausschuss das Ansinnen der Polizei bei einem ersten Vorstoß wegen „grundsätzlicher Bedenken“ ab – und gegen ein Veto der Viertel-Politiker will die Polizei die Sicherheitswacht nicht einrichten. In der Debatte aber überwog bei den Stadtviertelpolitikern die Angst vor Hilfssherifftum und Machtmissbrauch. Der BA regte stattdessen in seiner Stellungnahme einen Stellenausbau auf der Neuhauser Polizeiinspektion an. Jetzt unternimmt deren Leiter einen erneuten Vorstoß und hat die BA-Politiker vergangene Woche zu einem informellen Gespräch geladen. Ob dies zu einem Umdenken bei den Lokalpolitikern geführt hat, dürfte bei der kommenden BA-Sitzung am 19. April zum Thema werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitswacht (Aufgaben, Rechte, Bewerbung) sind im Internet unter www.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht zu finden, können aber auch auf jeder Polizeiinspektion eingeholt werden. Die Bewerbungsfrist für die diesjährige 40-stündige Ausbildung endet am 30. April.

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