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Ob Jedi-Ritter oder Sith-Lord: Manche „Star Wars“-Fans verkleiden sich gerne als Figuren ihrer Lieblings-Filmreihe.  

Outfit-Wahl bei Kinopremiere

Polizei warnt "Star Wars"-Fans: Lichtschwert besser zuhause lassen

München - Anhänger des Science-Fiction-Films sollen beim Besuch von "Star Wars: Das Erwachen der Macht" auf Waffen-Attrappen verzichten, rät die Gewerkschaft der Polizei.

Wenn am Donnerstag „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ in den Kinos startet, dürfen sie auch in München nicht fehlen: die „Jedi-Ritter“, „Wookies“ und „Storm Trooper“. Seit Jahrzehnten gehört die Kostümierung nach Vorbild der Filmfiguren bei waschechten „Star Wars“-Fans zum guten Ton. Und so wird es auch in München vorkommen, dass Besucher des neuesten Teils der Science-Fiction-Saga sich den Kino-Zuschauerraum mit Darth Vader oder Luke Skywalker teilen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) rät bei der Outfit-Wahl dieses Jahr allerdings zur Vorsicht. Insbesondere auf Waffen-Attrappen solle man beim Besuch von „Episode Sieben“ besser verzichten. Wer damit unterwegs sei, müsse sich darauf einstellen, dass die Sicherheitsdienste der Kinos sie genau prüfen, sagt Jörg Radek von der GdP. Auch in Münchner Kinos können „Lichtschwerter“ und „Blasterkanonen“ genauen Kontrollen unterzogen werden. Ganz auf ein Kostüm verzichten müsse angesichts der Sicherheitslage und nach den Terroranschlägen in Paris aber niemand, betont Radek.

Ob mit künstlicher Laserwaffe oder ohne – der neue Teil der Blockbuster-Reihe lockt bereits in der Vorverkaufsphase ein Riesenpublikum. Das legt zumindest eine Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts „YouGov“ nahe. 43 Prozent der 1104 Umfrage-Teilnehmer in Deutschland gaben an, den Film sehen zu wollen. 54 Prozent sahen nach eigenen Angaben mindestens einen Film der Original-Reihe.  

man

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