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Hubertus Andrä

Nach den Anschlägen von Paris

So sieht der Polizeipräsident die Sicherheitslage in München

München - Polizeipräsident Hubertus Andrä hat sich am Freitag ganz klar für eine Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen.

 „Ich verstehe nicht, warum die Vorratsdatenspeicherung nicht aktiviert wird“, sagte er bei seinem zweiten Besuch im Presseclub. Denn nur bei ganz schweren Verbrechen, wenn ein Richter es anordnen würde, dürften die auf Vorrat gespeicherten technischen Daten von Telefon- und Internetverbindungen von der Polizei ausgewertet werden. „Das BKA weiß zum Beispiel nicht, mit wem Frau Zschäpe nach dem Auffliegen der Terrorzelle telefoniert hat“, sagte Andrä.

Als Folge des Terroranschlags von Paris müsste man bestimmte Sicherheitsmaßnahmen überdenken, auch die Münchner Polizei habe die Überwachung bestimmter Plätze intensiviert. „Die Anschlagsthematik ist nach Paris so nah da“, erklärte Andrä, betonte jedoch: „Wir haben hier keinerlei konkrete Gefährungssituation.“ Dennoch werde man bei der von 6. bis 8. Februar stattfindenden Sicherheitskonferenz die Anzahl der Einsatzkräfte „auf eine ausreichend hohe Anzahl erhöhen.“ Statt 3100 Beamte steht derzeit die Zahl 3600 im Raum. „Wir haben eine starke Truppe und werden gut aufgestellt sein.“

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