Terrorzelle von Barcelona hatte 120 Gasflaschen für Anschläge gehortet

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Die Schauburg bot Pouya die Hauptrolle des Ali in einer Neuproduktion von Rainer Werner Fassbinders „Angst essen Seele auf“ an.

Künstler musste ausreisen

Pouya darf aus Kabul einreisen

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Gute Nachricht für Ahmad Shakib Pouya: Der Künstler, der nach Afghanistan ausreisen musste, darf für sein Engagement an der Münchner Schauburg zurückkommen. Seine Unterstützer wollen sich nun für ein dauerhaftes Bleiberecht einsetzen.

54 Tage hat Pouya in Kabul auf diesen Moment gewartet. Am Mittwoch war es so weit: Pouya fuhr zur Botschaft und holte sein Visum ab für Deutschland. „Ich freue mich so sehr, dass ich endlich einreisen darf“, schreibt Pouya (33) in einer Nachricht. „Legal“, fügt er hinzu. Es klingt fast so, als könne er es selbst noch nicht ganz glauben. Nicola Steller vom Verein Zuflucht Kultur, die Pouya unterstützt und mit ihm Kontakt hielt, sagt:„Die Unwissenheit und das Warten haben Pouya zerrüttet. Er ist ziemlich labil.“ Sie freue sich riesig über die gute Nachricht. Pouya landet bereits am Donnerstag in Frankfurt.

Arbeitsvertrag ermöglicht Rückkehr

Die Rückkehr ermöglicht hat ihm ein Arbeitsvertrag der Münchner Schauburg. Dort bot man Pouya die Hauptrolle des Ali in einer Neuproduktion von Rainer Werner Fassbinders „Angst essen Seele auf“ an. „Wir sind überglücklich, Pouya bald bei uns begrüßen zu dürfen“, sagt Sprecherin Dagmar Schmidt. Der Erfolg weise über den konkreten Einzelfall hinaus. „Wir wollten ein politisches Zeichen setzen und den Tausenden Helfern in Deutschland Mut machen!“ Die Proben sollen nächste Woche Donnerstag beginnen. Premiere ist am 22. April. 

Seine Helfer haben Pouya für seine Zeit in München eine Wohnung besorgt. Sie arbeiten nun daran, dass Pouya ein Bleiberecht in Deutschland erhält. Josef E. Köpplinger, Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz, hat Pouya ein Engagement in Aussicht gestellt. Pouyas aktuelles Visum läuft am 2. August ab. 

Auch Kabarettist Claus von Wagner freut sich auf Facebook: 

Lesen Sie auch: Münchner begleitete Pouya nach Kabul - Zurück vom Höllentrip

tos

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