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Probebetrieb der vollautomatischen U-Bahn verläuft reibungslos

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Nürnberg - Der Probebetrieb der ersten vollautomatischen U-Bahn Deutschlands ist nach Angaben der Nürnberger Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) bislang reibungslos verlaufen. "Es ist beinahe, als hätte es die U 3 schon immer gegeben", zog Projektleiter Andreas May am Freitag Bilanz der bislang auf die Wochenenden beschränkten Einsätze.

Die Fahrgäste hätten die U 3 sehr gut angenommen und bis auf wenige Ausnahmen keine Vorbehalte gegen den führerlosen Betrieb. Vom kommenden Montag an soll die führerlose U-Bahn auch werktags von 9 Uhr an verkehren. Mit der schrittweisen Ausdehnung des Fahrgastbetriebs will die VAG unter anderem testen, ob die festgelegten Aufenthaltszeiten an den einzelnen Bahnhöfen ausreichen. Offiziell soll die neue U-Bahn-Linie 3 zum Fahrplanwechsel am 15. Juni offiziell eingeweiht werden.

Besonderes Augenmerk richtet die VAG auf die Türen. Wichtig ist nach Mays Angaben, dass die Fahrgäste das optisch-akustische Signal respektieren, das sie auffordert, stehen zu bleiben und auf die nächste U-Bahn zu warten. "Jeder, der noch glaubt, einstiegen zu müssen, behindert die Zugabfahrt und bringt unter Umständen den Fahrplan durcheinander", erklärte May.

Disziplin ist vor allem im Berufsverkehr gefragt. Durch die Bündelung der U 3 mit der nach wie vor konventionell betriebenen U 2 fährt dann auf der Stammstrecke alle zweieinhalb Minuten ein Zug.

dpa

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