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30 Fälle an einem Tag

Probleme mit falschen Polizisten häufen sich

Die Polizei hat in diesen Wochen ein echtes Problem mit falschen Kollegen. Schon wieder sind betrügerische Polizeibeamte in ganz München aufgetaucht. Das eigentliche Problem dabei bekamen Senioren – die Unbekannten versuchten, sie per Telefonanruf abzuzocken.

Alleine am Montag kam es im gesamten Stadtgebiet zu 30 Betrugsversuchen – die wirkliche Zahl dürfte noch höher liegen, da nicht alle Anrufe auch als Betrug erkannt und angezeigt wurden. Im Fall der bekannt gewordenen Betrugsversuche ist allerdings keiner der Senioren auf den Trick hereingefallen.

Die Masche ist stets die Gleiche: Die falschen Beamten berichten in den Gesprächen, dass in der Nähe der Wohnung des Angerufenen eingebrochen worden sei. Die Täter seien festgenommen worden, und dabei habe man ein Notizbuch sichergestellt, in dem die Adresse des Angerufenen verzeichnet gewesen sei. Auf Basis dieser Lügengeschichte versuchen die Gauner, ihre Opfer bezüglich deren Vermögensverhältnissen, Kontodaten oder Wertgegenständen auszuhorchen. Schließlich sollen die Senioren ihr gesamtes Geld abheben und „für weitere Überprüfungen“ einem (falschen) Polizisten übergeben.

Die Polizei rät Senioren: wachsam sein. Und niemals sensible Informationen geschweige denn Geld aus der Hand geben. Im Zweifel lohnt ein Anruf unter 110.

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