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Läuft gut, aber noch nicht ganz rund: Das Ausleihsystem der MVG-Radl hat zeitweise ein Problem mit dem Internet.

Leihradl werden aber gut angenommen

Verbindungsproblem: Es hakt bei den MVG-Radeln

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Flexibel und schnell soll man mit dem Mietrad-System der Stadtwerke München (SWM) sein. Doch in letzter Zeit hakt es: An manchen Standorten fällt das Internet aus und dann geht nichts mehr.  

München - In den vergangenen Tagen habe es „erhebliche stadtweite Probleme mit den MVG-Rädern“ gegeben, sagt FDP-Stadtrat Michael Mattar. Wie Mattar mitteilte, hätten die Nutzer ihre Räder weder entleihen noch zurückgeben können. Grund: Die Internetleitungen an den Stationen, die der Partner Vodafone betreibt, brächen regelmäßig zusammen. In der Folge gebe es keine Verbindung zwischen Station und Smartphone.

MVG: Problem nur an einzelnen Standorten

Von einem „stadtweiten Problem“ könne hier nicht die Rede sein, kontert MVG-Sprecher Matthias Korte. Allerdings räumt er ein: „An vereinzelten Stationen kann es sein, dass aufgrund eines Neustarts die Verbindung vorübergehend ausfällt.“ Tatsächlich handle es sich hier um einen Software-Fehler, der so bald wie möglich behoben werden soll. Mitnichten sei es aber so gewesen, dass Kunden nicht auf Fahrräder hätten zugreifen können.

Mattar beklagt weiter, dass die MVG-Radl in München teilweise in einem „desolatem Zustand“ seien: „Defekte wie Achter, kaputte Pedale, verbogene Lenker schleifende Bremsen oder Ketten“ seien keine Seltenheit. Korte hält dagegen: „Wir hatten jüngst die 500 000. Ausleihe mit einem unserer Räder. Die halbe Million wäre sicher nicht vollgemacht worden, wären unsere Räder nicht top.“

Der Münchner Student Fabian Paetzold findet die MVG-Räder super – vor allem, weil sie günstig seien. Aber auch er sieht Optimierungsbedarf. „Probleme sind zum Beispiel das Abstellen und Zusperren der Radl. Manchmal funktioniert die Internetverbindung nicht, und auch das Navigationssystem läuft nicht immer einwandfrei.“ Es zeige Fahrradstandorte an falschen oder versteckten Orten an. „Laut Navi steht man direkt vor dem Rad, sieht aber weit und breit keins. Und unter der Service-Telefonnummer ist auch nicht immer jemand erreichbar.“ 

T. Layes und D. Holzer

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