Nach der Wahl am Sonntag

Prügel bei Wahlparty: Münchner AfD distanziert sich

München - Die Schläger standen nicht auf der Gästeliste: Die Münchner AfD distanziert sich nach der Prügelei zwischen Anhängern der AfD und Antifa-Aktivisten von der Attacke.

Nach der Prügelei am Rande der Wahlparty der Münchner AfD hat sich der Kreisvorsitzende des Verbands München Ost, Wilfried Biedermann, zu Wort gemeldet. Die AfD distanziere sich von den Gewalttaten, stellte aber zugleich klar, nichts mit dem Vorfall zu tun gehabt zu haben. Die Schläger, die angeblich der rechten Szene zuzuordnen sind, seien keine Gäste der AfD gewesen und würden auch künftig "bei allen AfD-Veranstaltungen Hausverbot bekommen". Die Gäste der Wahlparty hätten sich laut Biedermann mit Vorlage ihres Personal- und Mitgliedsausweises identifizieren müssen.

Mutmaßungen, die Attacken seien von Gästen der Münchner AfD ausgegangen, wies Biedermann zurück: "Wir wollen mit solchen Leuten aus der rechtsextremen Szene absolut nichts zu tun haben“, sagte er der Abendzeitung.

Gleichzeitig vermute er, die vermummte Antifa-Gruppe habe die Schlägerei provoziert, um den Verdacht auf die Münchner AfD zu lenken und den Gegnern der Partei in die Karten zu spielen.

Rubriklistenbild: © Wild

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