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Das Geburtshaus in der Fäustlestraße im Westend. 

Versorgung Schwangerer

Rathaus-Grüne: München braucht ein zweites Geburtshaus

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Hebammenmangel, überlastete Kliniken: Die Versorgungslage für Schwangere in München ist ziemlich angespannt. Das muss sich ändern, findet die Stadtratsfraktion der Grünen.

München - Die Fraktion hat beantragt, ein zweites Geburtshaus einzurichten, in dem Kinder außerklinisch geboren werden können. Das derzeit einzige Geburtshaus im Westend sei sehr beliebt und völlig ausgelastet, sagt Stadträtin Lydia Dietrich. Die Nachfrage erlaube mindestens ein weiteres Haus.

Allgemein müsse das Angebot für Schwangere dringend erhöht werden, sagt Dietrich. Die Versorgung mit Hebammen sei so prekär, dass es gelte, Anreize zu setzen, um sie in München zu halten.

Dietrich weist auch darauf hin, dass ein zweites Geburtshaus die Situation zwar entzerren, aber „den großen Bedarf an Kreißsaalplätzen für klinische Geburten nicht ausgleichen“ könne. Wie berichtet, arbeiten die Münchner Geburtskliniken längst am Limit. Oft sind keine Entbindungsplätze mehr frei, Schwangere müssen abgewiesen werden. Grund dafür ist vor allem der Geburtenboom in München, mit dem die Klinikplanung nicht Schritt hält.

Lesen Sie hier: In München - Frauen mit Wehen müssen abgewiesen werden

Außerdem wollen die Grünen die individuelle Geburtsvorbereitung für junge Schwangere ausbauen. Sie beantragen, dass die Beratungsstelle für natürliche Geburt und Elternsein in die Regelförderung übergeht und ihr Beratungsangebot von zehn auf 30 Wochenstunden ausweitet. Im Zuge des Hebammenmangels sei es besonders wichtig, gerade jungen Schwangeren mit Zusatzangeboten zur Seite zu stehen, sagt Dietrich.

Lesen Sie auch: Das sind die beliebtesten Babynamen der Münchner . Außerdem: Geburt unter Hypnose - der Trend erreicht Bayern

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