Tote und Verletzte in den USA: Zug stürzt auf Autobahn

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Wenn ein solches Schild am Baum hängt, liegen giftige Köder gegen Ratten aus. Die Nager fühlen sich in Großstädten wohl. Wie viele Ratten es in München gibt, weiß niemand genau.

42 Prozent mehr Fälle in 15 Jahren

Rattenplage in München?! Stadt leidet

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Die Stadt München muss wegen Ratten immer öfter ausrücken. Doch nicht nur das gleichbleibend wenige Personal ist ein Problem.

München - Ratten werden in München zunehmend zu einem Problem. Allein 2016 mussten die Hygienekontrolleure des Referats für Gesundheit und Umwelt (RGU) 2411 Mal ausrücken. Das sind rund 700 Einsätze mehr als vor zehn Jahren. Nicht angestiegen indes ist die Zahl der Stellen in der Verwaltung. „Für den Aufgabenbereich Maßnahmen zur Ermittlung und Veranlassung der Bekämpfung von Ratten nach dem Infektionsschutzgesetz stehen für das gesamte Stadtgebiet seit etwa 30 Jahren unverändert drei Hygienekontrolleure zur Verfügung“, schreibt das Referat in einer Vorlage, mit der sich am Donnerstag der Gesundheitsausschuss befassen wird. Die Verwaltung möchte sich 2,5 zusätzliche Stellen genehmigen lassen.

Laut des Schriftsatzes sei nämlich nicht nur das Arbeitsaufkommen in den vergangenen 15 Jahren deutlich angestiegen, sondern auch die Dauer der Einsätze. Das wiederum läge an der zunehmende Beteiligung verschiedener Fachfirmen. Denn häufig seien an einem befallenen Areal mehrere Sachaufwandsträger für die Durchführung von Bekämpfungsmaßnahmen zuständig, eben nicht nur die Kommune, bei städtischen Spielplätzen etwa. Da zudem national oder gar international ausgeschrieben werden muss, ist der Aufwand der fachlichen Begleitung erheblich gestiegen. 

Mehr Ratten in München? Nicht nur

Früher habe es im Stadtgebiet maximal sechs Unternehmen gegeben, die bewährt mit der Stadt zusammengearbeitet hätten. Bei der neuerlichen Vielzahl an Schädlingsbekämpfern jedoch seien deutliche Unterschiede in der Bekämpfungsqualität zu erkennen und mit entsprechend zum Teil erheblich erhöhtem behördlichen Aufwand zu kompensieren. Zudem sei aufgrund von Restriktionen bei der Zulassung der Köder die Wirksamkeit rückläufig. Das habe häufig zur Folge, dass sich die Bestände in kürzeren Zeitabschnitten erholen und sich die Tiere erneut einnisten.

Dass die Fallzahlen seit 15 Jahren um mehr als 42 Prozent gestiegen sind, liegt laut Referat auch daran, dass kontinuierlich vormalige landwirtschaftliche Nutzflächen in neue Wohn- und Gewerbegebiete umgewandelt würden. Mithin vergrößern sich auch die unter Überwachung und Bearbeitung fallenden Flächen jährlich.

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