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Die NPD will am Samstag am Flüchtlingscamp am Sendlinger-Tor-Platz eine Kundgebung abhalten.

Am Sendlinger-Tor-Platz

Rechte wollen gegen Flüchtlinge demonstrieren

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    Felix Müller
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Eine Gemengelage mit hoher Brisanz: Die rechtspopulistischen bzw. rechtsradikalen Gruppierungen Dritter Weg, Die Rechte und NPD wollen am Samstag am Sendlinger-Tor-Platz Demonstrationen abhalten – in unmittelbarer Nähe zu den Flüchtlingen. 

Die Münchner Polizei wird am Samstag an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen. An diesem Tag finden gleichzeitig mehrere Veranstaltungen statt, bei denen große Polizeipräsenz erforderlich ist. Allein diese Veranstaltungen zu begleiten, erfordert einen Kraftakt der Polizei. Am Donnerstag sind nun drei weitere Kundgebungen von hoher Brisanz dazugekommen. Die rechtspopulistischen bzw. rechtsradikalen Gruppierungen Dritter Weg, Die Rechte und NPD wollen mittags am Sendlinger-Tor-Platz Demonstrationen abhalten – in unmittelbarer Nähe zu den Flüchtlingen, die dort seit Tagen für mehr Rechte protestieren. Die Gruppierungen haben ihre Kundgebungen beim Kreisverwaltungsreferat angezeigt. Die Ordnungsbehörde bat gestern die Polizei um eine Einschätzung. Diese soll heute vorliegen. Ein Verbot, etwa aus Rücksicht auf die Belastung der Polizei, ist quasi ausgeschlossen. Pegida wirbt seit gestern ebenfalls für eine Demonstration „gegenüber“ dem Flüchtlings-Camp am Montag ab 19 Uhr. Das Kreisverwaltungsreferat bestätigt, dass dort eine Kundgebung angemeldet ist, betont allerdings, diese finde am Sendlinger Tor selbst statt, also „weit weg von den Flüchtlingen“. Pegida habe eine Route von dort über die Blumen-, Fraunhofer- und Klenzestraße und zurück angemeldet. Am Sendlinger Tor soll dann auch eine Abschlusskundgebung stattfinden.

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