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Thomas Böhle wird Chef im Kreisverwaltungsreferat München.
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Brigitte Meier (SPD).
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Ernst Wolowicz (SPD).
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Alexander Dietrich (CSU).
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Rosemarie Hingerl (parteilos). 
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Beatrix Zurek (SPD).

Referentenwahl in München

Das sind die Kandidaten für die städtischen „Minister-Posten“

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München - Am Mittwoch steht die Referentenwahl im Stadtrat München an. Mit Überraschungen ist da eigentlich nicht zu rechnen. Eine Übersicht der Kandidaten. 

CSU und SPD haben im Stadtrat eine klare Mehrheit – und in Koalitionsverhandlungen ausgekartelt, wer welches Referat besetzen darf. Die Wahl zum Umweltreferenten hat allerdings gezeigt, dass sich Kandidaten nicht zu sicher sein sollten. Die CSU hatte den ÖDP-Mann Markus Hollemann vorgeschlagen – er stolperte Stunden vor der Wahl über Vorwürfe, er unterstütze radikale Abtreibungsgegner. Die Abstimmung wurde verschoben, die CSU ließ ihn fallen, Monate später wurde die parteilose Stephanie Jacobs gewählt.

Zwei Stadträte sollen am Mittwoch neu in die Referentenriege aufrücken, in der die „Minister“ der Stadtpolitik versammelt sind. SPD-Politikerin Beatrix Zurek wird zur Bildungsreferentin gewählt (siehe oben), CSU-Mann Alexander Dietrich zum Personalreferenten. Dietrich hat als Einziger eine Stadtrats-Vorstellungsrunde mit anderen Kandidaten durchlaufen müssen, weil die CSU sich für die von ihr vorgeschlagenen Posten anders als die SPD eine öffentliche Ausschreibung wünscht. Als größte Aufgabe sieht Dietrich, die Jobs des öffentlichen Dienstes attraktiv zu halten. „Die Schere zwischen unseren Gehältern und den Lebenshaltungskosten in München geht immer weiter auseinander“, beklagt er.

Thomas Böhle wird Chef im Kreisverwaltungsreferat München.

Sein Vorgänger Thomas Böhle (SPD) wechselt auf den Posten des KVR-Chefs. Er folgt auf Wilfried Blume-Beyerle, der in Rente geht. Eine Herausforderung, sagt Böhle, sei es, die Wartezeiten in den Bürgerbüros zu verkürzen. „Und ich will dem Missbrauch des Versammlungsrechts entgegenwirken.“

Allseits geschätzt werden Stadtkämmerer Ernst Wolowicz (SPD) und Baureferentin Rosemarie Hingerl (parteilos), die beide wieder antreten. Sozialreferentin Brigitte Meier (SPD) steht durch die Flüchtlingspolitik im Fokus. Darüber konnte sie ihren angekratzten Ruf innerhalb der SPD aufpolieren. Sie hat aktuell aber mit neuen Problemen zu kämpfen, weil ihr Haus beim Bearbeiten von Anträgen zu jungen Flüchtlinge nicht hinterherkam. Die Stadt hofft, mehr als 100 Millionen Euro noch zu bekommen. Auch Meier will wiedergewählt werden.

Portrait: Mieteraktivistin Zurek wird Bildungsreferentin

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