Flugzeug – Auto – Bahn? Das empfiehlt „Mobil in Deutschland“

Für Gäste aus anderen Städten: Reise-Empfehlung zum Oktoberfest

München - Wie kommt man am besten zum Oktoberfest? Der Verein Mobil in Deutschland hat die Verbindungen von sechs deutschen Städten analysiert und einen Wiesn-Routencheck ausgearbeitet.

Service:

Reiseempfehlungen im Detail (pdf-Datei)

Wer Freunde zum Oktoberfest einladen will oder kurzerhand zum Wiesn-Gastgeber ernannt wird, hört oft die Frage: "Wie komme ich am besten nach München?" Statt selbst Fahrpläne zu wälzen, kann er zumindest für Gäste aus sechs deutschen regionen auf die Reise-Empfehlung des Vereins "Mobil in Deutschland" verweisen.

Alle Infos rund um die Wiesn 2009

finden Sie auf dem neuen Portal

www.oktoberfest-live.de

Untersucht wurde für diese Erhebung das mittlere Wiesnwochenende: Anreise am Freitag, 25. September, Abreise am Sonntag. Die fahr- und Flugplan-Spürhunde des Vereins haben dabei möglichst günstige Verbindungen gesucht, auch wenn dies Startzeiten frühmorgens oder spätabends bedeutete. Bei der Bahn kamen ausschließlich ICE-Verbindungen in Frage. Die Auto-Fahrtkosten setzten die Tester mit 30 Cent pro Kilometer an. Bei Flugzeug und Bahn wurden Fahrtzeit und Preis vom Hauptbahnhof der Ausgangsstadt bis zum U-Bahnhof Theresienwiese gerechnet.

Das Ergebnis: Wer auf die Zeit schaut, ist mit dem Flugzeug trotz der Transfer- und Checkin-Zeiten am Besten bedient. Noch seien genug Billig-Angebote zu haben, um selbst an diesem begehrten Wochenende billig zu fliegen, so Vereinsvorsitzender Michael Haberland. Für Singles sei deshalb das Flugzeug in fünf Fällen das günstigste Verkehrsmittel (siehe Grafik). Nur aus Frankfurt ist man mit der Bahn besser bedient: Die ICE-Fahrt ist mit 180,40 Euro um 26 Euro billiger als die Flugreise und dauert nur 17 Minuten länger.

Wer auf Komfort setzt, ist laut Haberland im ICE am besten aufgehoben.

Fährt man zu zweit oder in Gruppen, ändert sich das Bild: Schon für Paare ist aus Frankfurt, Köln und Leipzig das Auto am billigsten. Allerdings, so Haberland, müsse man berücksichtigen, dass an Wiesn-Wochenenden in und um München erhöhte Staugefahr besteht und dass Parkplätze in der Nähe des Oktoberfestes Mangelware sind. Zudem sollte jeder Autofahrer sich des Problems „Restalkohol“ am Tag nach dem Wiesnabend bewusst sein.

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