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Wie leben wir Münchner in der Zukunft? Das zeigt ein Projekt von TU-Studenten.

Spannendes Projekt

Reise in die Zukuft: So leben die Münchner in 60 Jahren

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Wie leben und wohnen wir im Jahr 2080? Mit dieser Frage haben sich Studenten der TU München befasst. hier sehen Sie einige Entwürfe.

München - In einem interdisziplinären Projekt von Isabell Nemeth, Christine Röger und Jochen Stopper haben die Nachwuchs-Wissenschaftler der TU München das Quartier Neuramersdorf aus den 1920er- und den 1940er Jahren überarbeitet. Denn auch in 60 Jahren wird München wegen des Zuzuges um die Themen bezahlbarer Wohnraum und Wohnungsknappheit nicht herumkommen.

Die Ergebnisse der Arbeiten sind ab Montag im PlanTreff, Blumenstraße 31, ausgestellt. Wir zeigen hier schon mal ein paar Entwürfe, zum Beispiel das Projekt von Philipp Brode, Tim Eberhardt, Jakob Fellner, Kasimir Forth und Korbinian Weng (Bild oben). Die Studenten sehen die Zukunft unter anderem in einer menschengerechten, nicht in einer autogerechten Stadt. Um dahin zu kommen, werden neben den vorhandenen Nutzungen Freiräume und Quartiers-Plätze aufgewertet.

Wohnen in Holzhäusern

David Briels, Martin Adam, Jürgen Priesner und Labib Abdelmalek stellen sich unter anderem vor, dass die Menschen in Holz-Modulen leben. Ein leeres Modul kam angemietet werden und je nach Bedürfnissen des Bewohners durch geleaste Bauteilelemente ergänzt werden. Nicht mehr benötigte Bauteile werden zurückgegeben und andernorts verwendet.

Tram sorgt für Schatten

Die Rosenheimer Straße zur Fußgängerzone machen wollen Aurèle Haupt, Ayelén Arceo, Maria Schmidmayer, Nadine Grzonka und Philipp Scharf. Ein neues Subzentrum würde entstehen. Autos sollen schrittweise aus dem Bereich innerhalb des Mittleren Rings verbannt werden. Eine neue Straßenbahnlinie schafft durch ihre Erhöhung in der neuen verkehrsberuhigten Zone verschattete und begrünte Bereiche.

Viel Grün im Quartier

Das Konzept von Sabine Baals, Christian Hepf, Lara van Iterson, Kai Liebetanz und Marlene Stoll sieht unter anderem eine eigene Identität im Stadtteil vor. Durch neue Mobilitäts- und Wohnstrukturen können Tätigkeiten wie Arbeiten und Versorgung ins Quartier integriert werden, die Freizeitgestaltung kann in den gemeinschaftlichen Bereichen stattfinden. Viel Grün spielt ebenfalls eine Rolle.

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