1860 trauert um „Atom-Otto“

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An der Aral-Tankstelle Kapuzinerstraße gibt es bald einen Rewe to Go Markt.

Ab Mai in München

Suppen und Sushi an der Tanke: Rewe to Go gibt es bald bei Aral

München - Rewe to Go und Aral machen gemeinsame Sache: Ab Mai gibt es in München an drei Standorten Mini-Shops in Tankstellen.

Kennen Sie Rewe to Go? Das ist der kleine, feine, frische, so ein bisserl auf den modernen City-Single zugeschnittene (und auch nicht ganz billige) Mini-Ableger der Rewe-Märkte. Genau der. Und diese Mini-Märkte machen jetzt gemeinsame Sache mit den Aral-Tankstellen. In den letzten Wochen haben Aral und Rewe to Go bereits ein Dutzend Shops bundesweit neueröffnet — schon im Mai folgen auch die ersten Standorte in München, darunter die Tankstelle in der Kapuzinerstraße (Foto). Zwei kleine Shops sind hier geplant. Dann sollen die Boschetsrieder Straße und weitere Standorte folgen.

Bereits jetzt gibt es die roten Mini-Shops rund 60 Mal in Deutschland an einer der blauen Tankstellen. Der Bedarf an den kleinen Supermärkten ist scheinbar groß genug, um das Netz noch in diesem Jahr eilends auf 200 Standorte auszubauen. Allein im März und April waren es bereits über 30 Shops. Gar nicht so leicht, da jeder Tanke-Shop eine eigene Baugenehmigung und Mitarbeiterschulungen im Lebensmittelrecht benötigt. 

Rewe und Aral testen seit 2014 das Konzept an ausgewählten Tankstellen

Seit 2014 testen die Partner an ausgewählten Tankstellen ihr Konzept. Die Ergebnisse waren vielversprechend: deutlich steigende Shop-Umsätze und neue Kundengruppen an den Tankstellen.

Im Angebot haben die Shops jeweils etwa 1200 Artikel, darunter kleinere Convenience-Artikel wie Gewürze, Konserven, Backwaren, Brotaufstriche, Öl sowie Salate, Suppen und Sushi. Aber auch Gemüse, Salate oder frisches Fleisch. Und das Sortiment soll kontinuierlich weiterentwickelt werden. Aral kündigt an, bis zu 1000 Stationen bundesweit umzurüsten. Für manchen Tankstellenpächter ist so ein Zusatzgeschäft auch überlebenswichtig. Denn eine normale Tankstelle erzielt heute etwa 60 Prozent der Durchschnitts-Erträge aus dem zusätzlichen Einkaufsgeschäft. Das Kerngeschäft wie Treibstoffe oder Autowäsche steuern nur noch je etwa 15 Prozent zum Gewinn bei. Rewe-to-Go-Zielgruppe ist der mobile Kunde, der „noch schnell frische Produkte“ einkaufen will. Die gute Erreichbarkeit der Aral-Tankstellen bringt dazu die optimale Logistik – an sieben Tagen die Woche, fast rund um die Uhr. Ein guter Deal also für beide Wirtschaftsgiganten. Und die gute Nachricht für die Kunden? In München muss jetzt niemand mehr verhungern… 

ome

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