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Die künftige Tram-Station "Schwabinger Tor", hier in der Mitte, soll Ende 2017 in Betrieb gehen.

Richtfest gefeiert

Schwabinger Tor: Das neue Stadtquartier wächst 

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München - Das neue Stadtquartier „Schwabinger Tor“ an der Leopoldstraße nimmt immer konkretere Formen an. Am Dienstag feierte der Investor, die Jost Hurler Gruppe, bei seinem zweiten Bauabschnitt Richtfest. Bis alles fertig ist, werden aber noch gut eineinhalb Jahre vergehen.

Zwei der neun Wohn- und Geschäftshäuser sind weitestgehend fertig. Im Norden des großen Areals an der Leopoldstraße 150 bis 184 sind die ersten Mieter vor einigen Wochen eingezogen. Auch wenn vor ihrer Haustür noch längst nicht alles fertig ist. Auf den Plätzen, wie auch beim Ausbau der Büros und Geschäfte in den unteren Etagen, schuften noch Handwerker. Nach und nach werden die ersten Unternehmen in ihre Büros einziehen können, sagt Roland Wüst, Projektleiter des Schwabinger Tors bei Jost Hurler. Der Betreiber des zentralen Restaurants „La Bohème“ will im Laufe dieses Monats eröffnen.

Auch ein Hotel gehört zum "Schwabinger Tor"

Das Quartier wächst: Am Dienstag wurde Richtfest gefeiert.

Auf der Südseite des Areals dominieren unterdessen noch schweres Baugerät und Kräne das Bild. Sieben Gebäude – zwei davon 14-, der Rest 6-stöckig – stehen hier im Rohbau. Am Dienstag ruhten die Arbeiten jedoch. Es wurde gefeiert: Richtfest für den zweiten Bauabschnitt. Teil von diesem wird auch ein Andaz-Hotel sein, das zur Hyatt-Gruppe gehört. Das Andaz München soll das erste Hotel dieser Marke in Deutschland sein und wird neben 276 Zimmern auch einen stattlichen Wellness-Bereich auf 1800 Quadratmetern haben. Für Münchner interessant könnte die Cocktail-Bar im 13. Stockwerk samt Dachterrasse sein. Der Ausblick über München bis zu den Alpen ist von dort aus beachtlich. Mit rund 35.600 Quadratmetern nehmen die zwei Hotel-Gebäude 40 Prozent der Gesamtgeschossfläche des Schwabinger Tors ein.

Rund 3000 Menschen sollen in dem Quartier einmal leben und arbeiten

So soll das Schwabinger Tor einmal aussehen, wenn es fertig ist.

Ferner sollen in den sieben anderen Häusern etwa 210 Wohnungen mit rund 26.700 Quadratmetern entstehen. Dazu kommen rund 19.300 Quadratmeter für Büros und 7400 für Handel und Gastronomie. Rund 3000 Menschen sollen in dem Quartier einmal leben und arbeiten. Unter den Gebäuden erstreckt sich eine große Tiefgarage mit Stellplätzen für 900 Autos und 700 Fahrräder. Nach Angaben der Geschäftsleitung soll das gesamte Areal dauerhaft im Eigentum der Jost Hurler Gruppe bleiben und vermietet werden.

Auch Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) war am Dienstag zum Richtfest gekommen. Für das Stadtoberhaupt ist das Schwabinger Tor ein „gelungenes Beispiel, wie Münchner Stadtgestaltung in der Zukunft aussehen kann“. Bis die Bürger dies in Gänze erleben können, wird es aber noch einige Zeit dauern. Laut Wüst ist die Fertigstellung des Schwabinger Tores erst für Ende 2017 geplant.

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