Nicht mehr schön anzusehen: Die Rodenstock-Firmengebäude werden abgerissen, weil hier Wohnungen entstehen. Foto: KH

Rodenstock verkauft Firmensitz

München - Noch hat Rodenstock keine neue Heimat - doch der Brillenhersteller hat jetzt seinen Firmensitz an der Isarthalstraße verkauft. Der neue Inhaber will das Gelände abreißen und Wohnungen bauen.

Der in München ansässige Brillenhersteller Rodenstock hat sein Firmengelände an der Isartalstraße 43 verkauft. Neuer Eigentümer ist die Baywobau Immobilien AG. Laut Stefanie Biereder, Sprecherin von Rodenstock, wird das Unternehmen in etwa zwei Jahren das Firmengelände verlassen, um eine neue und moderne Firmenzentrale in München zu beziehen. „Das alte, im Jahre 1883 erworbene, Firmengelände an der Isartalstraße entspricht nicht mehr den Ansprüchen eines modernen, zukunftsgerichteten Industrieunternehmens“, betonte Biereder.

Jedoch hat das Unternehmen derzeit nach eigenen Angaben noch keine Ahnung, wo es sich künftig niederlassen will. „Wir haben noch keinen neuen Standort gefunden“, sagte Biereder gestern unserer Zeitung. „Die Geschäftsführung plant aber, auf jeden Fall im Stadtgebiet München zu bleiben“, versicherte die Sprecherin. Der neue Standort soll ebenso wie der alte Firmensitz rund 460 Arbeitsplätze beherbergen. An der Isartalstraße 43 in Thalkirchen unterhält die Rodenstock-Gruppe bislang ihren Hauptsitz mit den Bereichen Forschung und Entwicklung, Verkauf, Logistik, Marketing, Verwaltung und Personal.

Auf dem 13 000 Quadratmeter großen Grundstück, das unmittelbar an der Isar liegt, plant die Baywobau Immobilien AG Wohnungen zu bauen. „Die bisherigen Gebäude können für den Wohnungsbau nicht mehr genutzt werden“, sagte Albert Hofmann, Geschäftsführer von Baywobau und bestätigte damit den Abriss. Sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen sollen hier entstehen. Zu den genauen Plänen und zur zeitlichen Umsetzung wollte Hofmann sich aber gestern noch nicht äußern. lot

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