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Andreas Zahradnik mit seiner Hündin Leila.

Eine besondere Ausbildung

Ein Rottweiler als Rettungshund: Leila widerlegt jegliche Vorurteile

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Eine harte Ausbildung, die nicht alle bis zum Ende schaffen. Der Weg zum Rettungshundeteam ist nicht immer leicht, doch Hündin Leila und ihr Herrchen Andreas beweisen Durchhaltevermögen - und dürfen jetzt gemeinsam Leben retten.

München/Kammerstein - Seit dem 5. November gibt es ein außergewöhnliches Paar unter den neuesten geprüften Rettungshunde-Teams: Andreas Zahradnik mit seiner sechsjährigen Rottweiler-Hündin Leila. 

Außergewöhnlich, da diese meist als gefährlich angesehene Rasse nicht häufig als Rettungshund genutzt wird. Doch Leila scheint das Gegenteil zu beweisen: nach einer Ausbildung, die mehrere Jahre andauert, zeigt sie ein hervorragendes soziales Verhalten gegenüber anderen Hunden und den Menschen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Dies und die gute Motivierbarkeit sind gute Voraussetzungen für die Rettungshundearbeit“, so der stolze Hundebesitzer.

Die Prüfung, die das Team gemeinsam ablegen musste, dauerte insgesamt zwei Tage. Von den ursprünglich 22 Teilnehmern schafften es am Ende jedoch nur 13.  

Nach einem theoretischen Prüfungsteil folgt eine echte Suche: In einem ca. 30.000 Quadratmeter großen Waldgebiet auf dem Heidenberg hatten die Teams insgesamt 20 Minuten Zeit, um ein oder zwei vermisste Personen aufzuspüren und diese im Anschluss fehlerfrei der „Verletzung“ entsprechend zu behandeln. 

Die Arbeit mit Rettungshunden im Überblick:

Die Hundebesitzer und ihre vierbeinigen Freunde arbeiten ehrenamtlich mit der Polizei und den Feuerwehren zusammen, um die Suche nach Vermissten zu unterstützen, so die Pressemitteilung. Helfen dürfen jedoch ausschließlich die nach DIN 13050 zertifizierten Rettungsteams, die ihre Aus- und Weiterbildungen nur mit Spenden finanzieren können. Darüber hinaus dauert die Ausbildung insgesamt zwei Jahre und wird auch danach noch regelmäßig geprüft.

nz

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