Die ergonomische Vermessung eines Arbeitsplatzes.

Kopf frei dank stabilem Rücken

Wie Betriebliches Gesundheitsmanagement Mitarbeiter und Geschäft fördert

Personalabteilungen kennen die Statistik nur zu gut: Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Krankschreibungs-Gründen. Doch das muss nicht sein.

Christina Stegmann, Projektleiterin für gesundheitliche Präventionsmaßnahmen bei MTU Aero Engines.

Laut einer Auswertung des Robert-Koch-Instituts sorgen Muskel-Skelett-Erkrankungen immer öfter auch für langfristige Ausfallzeiten. Denn wer kann vernünftig arbeiten, wenn es im Rücken zieht und der Kopf verspannungsbedingt schmerzt? Die Gründe sind naheliegend: zu wenig Bewegung, schlechte Haltung, Bildschirmarbeit. FITCOMPANY entwickelt deshalb erfolgreich Konzepte zum Thema Ergonomie am Arbeitsplatz – ein wichtiger Bestandteil für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Eine der 300 Mitarbeiter in Deutschland ist Christina Stegmann, Projektleiterin für gesundheitliche Präventionsmaßnahmen bei MTU Aero Engines.

Betriebliches Gesundheitsmanagement hilft gegen Rückenleiden am Arbeitsplatz

Frau Stegmann, welche Maßnahmen haben Sie bei MTU realisiert?

Wir arbeiten mit dem internen Gesundheitsmanagement eng zusammen und planen Aktionen und Maßnahmen zu den Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung/Psyche, Ergonomie und Sucht.

Was heißt das in der Praxis?

Nehmen wir zum Beispiel die Bewegung: hier organisieren wir 20-minütige Rückenschulen während der wöchentlichen Teammeetings in Seminarräumen. Der Trainer leitet Übungen für die Mobilisation, Kräftigung und Dehnung der Rückenmuskulatur. Die Teilnehmer dieser Einheiten können das in normaler Alltags- und/ oder Businesskleidung durchführen.

Was machen Sie beim Thema Ernährung?

Hier bekommen MTU-Mitarbeiter Einzelberatungen hinsichtlich Unverträglichkeiten, gesunde Pausenernährung oder Ernährungsumstellung.

Sehr spannend sind auch die Maßnahmen in Sachen Ergonomie – was passiert hier konkret?

Dirk Rupprecht, Inhaber und Geschäftsführer von FITCOMPANY.

Im Bereich Ergonomie haben wir mittlerweile zwei Rückencoachs in der MTU Aero Engines über FITCOMPANY angestellt. Die Rückencoachs gehen in die Abteilungen und analysieren die Büro- sowie Produktionsarbeitsplätze. Die Arbeitsplätze werden mit einer Software analysiert, ausgewertet und Schreibtische mit allen Büroutensilien geeignet eingestellt. Am Produktionsarbeitsplatz wird mit einer Rückenmonitor- Weste an einem Bildschirm aufgezeigt, welche Belastung bei einer schweren Last auf die Wirbelsäule wirkt und Tipps an die Mitarbeiter mitgegeben, wie man schwere Lasten zu heben und tragen hat.

Dirk Rupprecht ist Inhaber und Geschäftsführer von FITCOMPANY. Was kann man – nach Ihren Erfahrungswerten – mit den Präventionsmaßnahmen in einem Unternehmen erreichen?

Sehr viel. Denn das Handeln beginnt schon bei der Gesundheit und nicht erst bei der Erkrankung. Aber: nur, wenn das Unternehmen dahinter steht und das Angebot mehr ist als ein Alibi und auch die Führungskräfte ein gesundheitsorientiertes Verhalten vorleben, ziehen die Mitarbeiter mit. Eine gute Grundlage für ein attraktives und erfolgreiches Unternehmen.

Über FITCOMPANY:

FITCOMPANY bietet strategisches betriebliches Gesundheitsmanagement, betriebliche Gesundheitsförderung und Organisation von Sportevents, Gesundheitstagen und weiteren Veranstaltungen für Firmen jeder Größenordnung. Neben der Einrichtung und Leitung von firmeneigenen Fitnesscentern werden Präventionsmaßnahmen und Physiotherapie angeboten.

FITCOMPANY ist deutschlandweit der größte Anbieter für Betriebliche Gesundheitsförderung mit 15 Fitnesscentern, neun Physiotherapieeinrichtungen und 382 Projektstandorten. Dabei beschäftigt FITCOMPANY deutschlandweit 300 Mitarbeiter.

Mehr Infos unter www.fitcompany.de.

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