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Schwerer Schlag für die CSU

Kommentar: Schlagbauer-Rücktritt war unvermeidlich

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München - Ein schwerer Schlag für die CSU, doch Georg Schlagbauers Rückzug war unvermeidlich. Merkur-Rathaus-Reporter Felix Müller kommentiert den tiefen Fall eines Hoffnungsträgers.

Das Projekt der Großstadt-CSU wird immer ein Drahtseilakt bleiben. Konservativ und doch offen für alles und jeden, bodenständig-bayerisch und trotzdem weltstädtisch, so stellt sich Bürgermeister Schmid seine Partei vor. Er braucht Themen, die zu diesem Drahtseilakt passen. Und er braucht Personen dafür. Einer der wenigen, die glaubwürdig für alle Facetten standen, war Wiesn-Stadtrat Georg Schlagbauer. Sein Verlust trifft Schmid hart. Und war doch unausweichlich.

Schlagbauer, der Metzgermeister aus dem Glockenbachviertel, galt als bayerischer Anpacker. Ein Mann mitten aus dem Leben. Einer, der konservative Münchner ansprach. Und doch auch die Homosexuellen in seinem bunten Stadtteil unterstützte, als Handwerkskammer-Präsident mit Schmid für Elektroautos warb. Sein Verlust zeigt einmal mehr ein Problem Schmids: Viele glaubwürdige Vertreter seines Kurses hat er in der Münchner CSU nicht.

Unvermeidlich war der Rückzug Schlagbauers trotzdem. Kokain-Käufe und Schulden im Bordell: So ist ein Wiesn-Stadtrat nicht mehr zu halten. Schlagbauer wäre erpressbar geworden.

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