18-Jährige gefasst

Schmierereien an Hauswänden: Polizei schnappt Sprüherin

München - In Neuhausen bemerken Polizisten zwei verdächtigen Personen. Es stellt sich heraus, sie haben wohl diverse Wände beschmiert. Eine Person wird gefasst, die zweite kann flüchten. 

Wie die Polizei berichtet, bemerkten Beamte am Dienstag, 25. Oktober, gegen 00.50 Uhr, in der Karl-Schurtz-Straße eine Frau und ein Mann auf, die vermummt mit einem Schal durch die Straßen gingen und sich immer wieder auffällig umschauten. 

In der unmittelbaren Umgebung entdeckten die Beamten diverse Graffitis in roter Farbe, etwa „Freiheit für alle Gefangenen“, „Bullenschweine“, „Grenzen einreißen“, „ACAB“, „Fuck the Police“ und weiteres auf einer Hauswand. 

Die Polizei fahndete sofort nach den beiden verdächtigen Personen und fand diese auch. Als die Beamten die beiden ansprachen, flüchteten sie zunächst in einen Hinterhof. 

Der Mann entkam, die Frau, eine 18-Jährige aus München, wurde vorläufig festgenommen. Diese zeigte sich laut Polizei „äußerst unkooperativ“ und weigerte sich zunächst auch ihren Namen zu nennen. Sie wurde durchsucht, dabei fand eine Beamtin im BH der 18-Jährigen Einweghandschuhe mit roten Farbspuren. Bei der Suche am Tatort fand die Polizei im Laub versteckt zwei Rucksäcke, mit Spraydosen mit dem gleichen roten Farbton. Die 18-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Stammstrecke: Verspätungen, Teilausfälle und Umleitungen
München - Auf der Stammstrecke kam es am Samstagabend wegen der ärztlichen Versorgung eines Fahrgastes zu Verspätungen, Teilausfällen und Umleitungen bei der S-Bahn.
Stammstrecke: Verspätungen, Teilausfälle und Umleitungen
Amidou floh aus Todesangst - doch der Schwulenhass holt ihn ein
München - Homosexuelle Flüchtlinge wie Amidou (Name geändert) können der Angst auch in München nicht entkommen. Sie werden von Landsleuten bedroht und angefeindet. Die …
Amidou floh aus Todesangst - doch der Schwulenhass holt ihn ein
Grippe-Alarm: Schon über 520 Fälle in der Stadt
München - Sie beginnt meist mit Halsschmerzen, der ganze Körper tut weh – und dann kommt das hohe Fieber inklusive Schüttelfrost: die Grippe. Und die gefährliche …
Grippe-Alarm: Schon über 520 Fälle in der Stadt
200.000 Euro an Amoklauf-Opfer von München ausbezahlt
München - Vor sechs Monaten erschütterte der Amoklauf am Olympiaeinkaufszentrum München. Nun wurde ein Teil des Hilfsfonds an die Opfer ausbezahlt.
200.000 Euro an Amoklauf-Opfer von München ausbezahlt

Kommentare