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Juhu! Kinder am Schlittenhang in Starnberg freuen sich über den Schnee.

Schneemänner bauen, Skitouren machen

Rodelspaß und Skivergnügen - pure Freude am Schneefall

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München - Der jüngste Schneefall sorgt vor allem bei den Kindern und den Pistenbetreibern für Begeisterung. Die Wintersaison kann damit richtig beginnen.

Des einen Leid, des anderen Freud: Vor allem die Kinder hatten am Dienstag ihre Brezngaudi beim ersten Schnee - grad recht in den Weihnachtsferien! In München, vor allem aber im Umland, nutzten die Kleinen den Tag, um mit dem Schlitten die Hügel runterzubrettern, Schneemänner zu bauen und Schneeballschlachten zu veranstalten.

Auch bei den Skifahrern und Liftbetreibern der Münchner Hausberge schlägt das Herz bei dieser weißen Pracht höher. „Bislang hatten wir hauptsächlich Kunstschnee. Viele Besucher kamen bei den milden Temperaturen sogar noch zum Wandern“, berichtet Antonia Asenstorfer von Alpen Plus, der Vereinigung der Skigebiete Brauneck, Spitzing, Sudelfeld und Wallberg. „Jetzt sind alle froh, dass es so richtig losgeht.“

Zehn Zentimeter Neuschnee

Auf die zehn Zentimeter Kunstschnee seien im Schnitt bereits dieselbe Menge Neuschnee gefallen - und es geht ja noch weiter mit den weißen Flocken  … In Spitzing und am Sudelfeld, wo bislang nur ein paar Lifte geöffnet hatten, hoffe man, am Wochenende sogar endlich den Vollbetrieb starten zu können. Asenstorfer: „Am Brauneck waren bislang fünf von 16 Liften in Betrieb, auch hier werden in den nächsten Tagen einige mehr dazu kommen.“ Man hoffe auch, dass der Rodelbetrieb am Wallberg endlich bald starten kann.

Auf der Zugspitze gab’s am Dienstag früh 80 Zentimeter Pulverschnee, der Garmischer Hausberg lockte mit 35 Zentimeter tiefem Skivergnügen. Die Steinplatte in Reit im Winkl meldet 30 Zentimeter Pulver.

Die weiße Pracht freut auch die Münchner Einzelhändler. „Im Advent sind Wintersportartikel sehr schleppend gelaufen“, sagt Wolfgang Fischer von der Händlervereinigung CityPartner. „Nun heißt es: Besser spät als nie. Jetzt zieht das Geschäft richtig an. In den Ferien haben die Münchner zudem auch noch Zeit zum Shoppen.“

nba

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