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Das „schwule Straßenfest“ 2017: Hunderte Luftballons in den Farben der Regenbogenflagge setzten ein Zeichen gegen Hass und Diskriminierung.

Schwules Straßenfest mit viel Partyvolk

Tanz unterm Regenbogen: Bunte Party beim Hans-Sachs-Fest

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Kunterbunt ging es zu am Samstagmittag in der Hans-Sachs-Straße. Dort fand das „schwule Straßenfest“ 2017 statt. Mit dabei: Sängerinnen, Drag Queens und gut gelauntes Partyvolk.

München - Hunderte Luftballons in den Farben der Homosexuellenflagge färbten den Himmel am Samstag bunt - trotz des durchwachsenen Wetters war das „schwule Straßenfest“ in der Hans-Sachs-Straße (Glockenbachviertel) auch heuer wieder ein voller Erfolg! Bereits um die Mittagszeit hatte sich der Bereich zwischen der Westermühl- und der Müllerstraße in eine riesige Tanzfläche verwandelt. Kein Wunder! Schließlich ist das bunte Treiben mittlerweile nicht nur bei Szene-Gängern beliebt...

Die Sängerin der ehemaligen 80er-Jahre-Girlgroup The Flirts, Linda Jo Rizzo, animierte das Partyvolk zu ihren Füßen nach Leibeskräften. Währenddessen stolzierten Drag Queens über die Bühne. Später regnete es Tausende rote Rosen vom Himmel. 

Zum Schluss gab’s noch einen klassischen Abschlusswalzer. Auch der hat Tradition: Zum ersten Mal fand das schwule Straßenfest nämlich vor rund 26 Jahren statt. Anlass war der fünfte Geburtstag des Münchner Schwulenzentrums Sub. Mittlerweile ist die Veranstaltung eine echte Münchner Institution - ein kunterbunter Tanz unterm Regenbogen...

Polterabend mal anders: Drag Queen Franka posiert inmitten einer Gruppe verkleideter Fans.

Stichwort: Hans Sachs

War Schuhmacher und Dramatiker. Seine Bekanntheit verdankte der gebürtige Nürnberger (1494 bis 1576) aber seiner Tätigkeit als Meistersinger. Hans Sachs schuf im Laufe seines Lebens mehr als 6000 Werke verschiedenster Art. Die Hans-Sachs-Straße im Glockenbachviertel verdankt dem Nürnberger ihren Namen.

Sarah Brenner

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